(PR-inside.com 10.11.2009 12:39:04) - Der Rüstungs- und Automobilzuliefererkonzern Rheinmetall schreibt
aufgrund eines rigiden Sparkurses wieder schwarze Zahlen. In der
Zeit von Juli bis September verdiente das Unternehmen nach eigenen
Angaben nach zwei Verlustquartalen 30 Millionen Euro vor Zinsen und
Steuern (Ebit). Zu diesem Ergebnis hätten auch wieder besser
laufende Geschäfte mit Autoherstellern beigetragen, hieß es.
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Düsseldorf (ddp-nrw). Der Rüstungs- und Automobilzuliefererkonzern Rheinmetall schreibt aufgrund eines rigiden Sparkurses wieder schwarze Zahlen. In der Zeit von Juli bis September verdiente das Unternehmen nach eigenen Angaben nach zwei Verlustquartalen 30 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit). Zu diesem Ergebnis hätten auch wieder
besser laufende Geschäfte mit Autoherstellern beigetragen, hieß es. Im Vorjahreszeitraum hatte das Ebit noch bei 61 Millionen Euro gelegen.
Für die ersten neun Monate des Jahres belief sich laut Rheinmetall das Ebit-Minus auf 33 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 163 Mio Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 2,307 Milliarden Euro.
Das Automobilgeschäft, in dem Motorblöcke, Gleitlager und Kolben produziert werden, leidet seit dem vierten Quartal des vergangenen Jahres unter dem Nachfrageeinbruch in der Branche. Als Konsequenz hat Rheinmetall Investitionen gekürzt und einen Stellenabbau eingeleitet. In den ersten neun Monaten fielen in dem Segment nach Angaben vom Dienstag Restrukturierungskosten von 71 Millionen Euro an.
«Unsere Kraftanstrengung bei Automotive zeigt Wirkung», erklärte Vorstandsvorsitzender Klaus Eberhardt. «Mit einschneidenden Kostensenkungen haben wir nicht nur ein positives September-Ergebnis erzielt, sondern nachhaltig sichergestellt, dass künftig auch bei einem niedrigeren Umsatzniveau wieder deutlich positive Ergebnisbeiträge möglich sind.»
Im Gegensatz zum Autogeschäft entwickelt sich der Rüstungsbereich stabil. Hier erreichte Rheinmetall in den ersten neun Monaten bei einem Umsatz von 1,195 (Vorjahr: 1,177) Milliarden Euro ein Ebit von 110 (108) Millionen Euro.
Für den Autobereich rechnet Rheinmetall im Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatzminus von rund 500 Millionen Euro. Der operative Verlust werde unter der bisherigen Annahme von 80 Millionen Euro bleiben. Daneben würden nun Sonderkosten für Restrukturierungen und Sonderabschreibungen von 120 Millionen Euro veranschlagt, die das Ergebnis zusätzlich belasten werden.
(ddp)
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