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Wirtschaft & Industrie
Reisen wird zum Luxus © apa
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| Immer weniger wollen in Österreich Urlaub machen APA (Archiv/OTS) |
(PR-inside.com 09.02.2012 12:06:05) - Reisen wird zum Vergnügen für Besserverdiener. Während die Zahl der gut verdienenden Urlauber mit einem Haushaltseinkommen über 3.600 Euro monatlich im Jahresvergleich 2011 um zwei Prozent auf 63 Prozent zulegte, sank die Zahl der reisenden Personen mit einem Haushaltsverdienst von unter 1.500 Euro von 34 auf 23 Prozent. Fernreisen sind primär ein Minderheitenprogramm für Wohlhabende.
(Wien | APA | 2012-02-09 12:04) Reisen wird zum Vergnügen für Besserverdiener. Während die Zahl der gut verdienenden Urlauber mit einem Haushaltseinkommen über 3.600 Euro monatlich im Jahresvergleich 2011 um zwei Prozent auf 63 Prozent zulegte, sank die Zahl der reisenden Personen mit einem Haushaltsverdienst von unter 1.500 Euro
von 34 auf 23 Prozent. Fernreisen sind primär ein Minderheitenprogramm für Wohlhabende.
Das geht aus einer Studie der Fachhochschule Salzburg mit 1.000 Befragten hervor. Insgesamt haben gerade einmal 46 Prozent der Österreicher im Vorjahr mehr als fünf Tage am Stück geurlaubt. Ein Rückgang von zwei Prozentpunkten gegenüber 2010.
"Der Anteil von Arbeitern, Pensionisten oder formal niedriger Gebildeten bei Reisen liegt deutlich unterhalb des österreichischen Gesamtdurchschnitts. Eine überdurchschnittlich hohe Reisetätigkeit zeigten dagegen fast zwei Drittel der Wiener, höher Gebildete und Selbstständige", so Prof. Reinhold Popp, wissenschaftlicher Leiter an der FH Salzburg, am Donnerstag. Das fehlende Urlaubsbudget ist laut Umfrage auch der Hauptgrund, warum mehr als ein Viertel der Österreicher nicht einmal ein paar Tage verreist. Immerhin 16 Prozent gehen grundsätzlich nicht auf Reisen. Lediglich zwei Prozent der Österreicher nutzen ihren Urlaub für Fortbildung.
Auffällig ist, dass Österreich für die Deutschen im Sommer immer uninteressanter wird. Vor allen Frauen finden Österreich zusehends unattraktiv, während sie bei Kroatien ins Schwärmen kommen. Und das weibliche Geschlecht ist es, dass laut Popp in erster Linie bestimmt, wohin die Reise geht. Bedenklich für heimische Touristiker ist auch, dass sich höher Gebildete und Junge immer weniger von der Alpenrepublik angezogen fühlen. Während die Österreicher trotz Milliardenhaftungen für Griechenland und ständiger Streiks den Hellenen weiter die Treue halten, haben die Deutschen das marode Land nahezu boykottiert.
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