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Keine Ausfälle im Fernsehprogramm

RBB-Mitarbeiter treten in Warnstreik


RBB-Mitarbeiter treten in Warnstreik
RBB-Mitarbeiter treten in Warnstreik ©ddp

(PR-inside.com 06.11.2009 15:08:05) - Mitarbeiter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sind am Freitag erneut in Warnstreik getreten. An der Aktion beteiligten sich Beschäftigte des Senders in Potsdam und Berlin, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte. Sie hatte die RBB-Beschäftigten dazu aufgerufen, ihre Arbeit zwischen 9.00 und
22.30 Uhr ruhen zu lassen.

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Berlin (ddp-bln). Mitarbeiter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) sind am Freitag erneut in Warnstreik getreten. An der Aktion beteiligten sich Beschäftigte des Senders in Potsdam und Berlin, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte. Sie hatte die RBB-Beschäftigten dazu aufgerufen, ihre Arbeit zwischen 9.00 und 22.30 Uhr ruhen
zu lassen. Zur zentralen Protestaktion vor dem Fernsehzentrum in der Masurenallee in Berlin-Charlottenburg versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben mehrere Hundert Beschäftigte. Nach Aussage eines RBB-Sprechers haben die Warnstreiks keine Ausfälle im Fernsehprogramm zur Folge. «Wir haben für alles eine Lösung», sagte er. Im Inforadio müssten lediglich einige Beiträge wiederholt werden. Am Donnerstag hatte die RBB-Intendantin Dagmar Reim der Gewerkschaft ver.di und dem Deutschen Journalistenverband (DJV) bei den Verhandlungen um höhere Löhne und Gehälter ein Schlichtungsverfahren vorgeschlagen. ver.di lehnte dies ab und warf Reim «eine Verschleppung und einen weiteren Versuch vor, die Belegschaft zu spalten». Dem widersprach die Intendantin. Vielmehr solle der Tarifstreit durch die Schlichtung zügig zum Abschluss gebracht werden, sagte Reim. Die Tarifverhandlungen waren in der vergangenen Woche abgebrochen worden. Aufgrund des Tarifstreits kam es bereits wiederholt zu Programmausfällen. Die Gespräche zwischen der RBB-Geschäftsleitung und den Gewerkschaften sollen den bisherigen Planungen zufolge am 17. November wieder aufgenommen werden. ver.di strebt einen Abschluss über einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie eine Anhebung der Einkommen um 2,2 Prozent zum 1. Oktober dieses Jahres und um weitere 2,2 Prozent zwölf Monate später an. (ddp)


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