(PR-inside.com 09.11.2009 12:40:05) - Der Sportartikelhersteller Puma hat im dritten Quartal einen
Gewinneinbruch verzeichnet und weniger verdient als erwartet. Für
das Gesamtjahr geht der Sportartikelhersteller mit Sitz in
Herzogenaurach von einem währungsbereinigten Umsatzminus im
niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Die
Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika soll das Geschäft im
kommenden Jahr ankurbeln.
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Herzogenaurach (ddp). Der Sportartikelhersteller Puma hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet und weniger verdient als erwartet. Für das Gesamtjahr geht der Sportartikelhersteller mit Sitz in Herzogenaurach von einem währungsbereinigten Umsatzminus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika soll das Geschäft
im kommenden Jahr ankurbeln.
Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, sank der Konzerngewinn von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,0 Prozent auf 67,0 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Gewinn von 70,0 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz habe sich währungsbereinigt um 6,0 Prozent auf 673,4 Millionen Euro verringert.
In den ersten neun Monaten erwirtschaftete der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller den Angaben zufolge einen Konzerngewinn von 196,0 Millionen Euro. Das sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Minus von 13,0 Prozent. Der währungsbereinigte Umsatz sank um 2,0 Prozent auf 1,97 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich sogar um rund 42,3 Prozent auf 165,1 Millionen Euro reduziert.
Der Konzern erklärte das Ergebnis mit Belastungen aus einem Restrukturierungsprogramm. Das Programm, das zu Einmalaufwendungen von 110,0 Millionen Euro im ersten Quartal dieses Jahres geführt habe, solle wie geplant fortgesetzt und Ende 2009 weitestgehend abgeschlossen sein. Das Unternehmen will die Organisationsstruktur damit effizienter, schlanker und schneller machen.
Mit seiner Umsatzprognose für 2009 befindet sich Puma in guter Gesellschaft. Auch Konkurrent adidas geht im laufenden Jahr von einem währungsbereinigten Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus.
Die Sportartikelindustrie leidet erheblich unter der sinkenden Nachfrage im Zuge der Wirtschaftskrise. Bemerkbar macht sich außerdem das Fehlen von sportlichen Großveranstaltungen in diesem Jahr, die das Geschäft ankurbeln könnten. «Das schwierige Marktumfeld hat sich im dritten Quartal erwartungsgemäß nicht verbessert», sagte Vorstandsvorsitzender Zeitz.
Der Manager geht davon aus, dass die Marktsituation auch weiterhin schwierig bleiben wird. Er hoffe jedoch auf eine Verbesserung des Konsumumfeldes im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika im kommenden Jahr.
Die im MDAX notierte Puma-Aktie gewann am Vormittag in einem insgesamt festen Umfeld 2,6 Prozent und stieg auf 228,87 Euro. Analysten der UniCredit nannten die Zahlen des zum französischen Luxusgüterkonzern PPR gehörenden Unternehmens insgesamt zufriedenstellend.
(ddp)
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