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Zuschauer müssen aber darüber informiert werden

Produktplatzierung im europäischen Fernsehen künftig möglich


Produktplatzierung im europäischen Fernsehen künftig möglich
Produktplatzierung im europäischen Fernsehen künftig möglich ©ddp

(PR-inside.com 08.05.2007 18:52:30) - In Europas Fernsehsendungen soll die gezielte Werbung für ein Produkt, das so genannte Product Placement, künftig unter bestimmten Voraussetzungen grundsätzlich möglich sein. Der im Europäischen Parlament (EP) federführende Kulturausschuss stimmte am Dienstag einem zuvor mit dem EU-Ministerrat ausgehandelten Kompromiss für die überarbeitete EU-Fernsehrichtlinie zu.

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Brüssel (ddp). In Europas Fernsehsendungen soll die gezielte Werbung für ein Produkt, das so genannte Product Placement, künftig unter bestimmten Voraussetzungen grundsätzlich möglich sein. Der im Europäischen Parlament (EP) federführende Kulturausschuss stimmte am Dienstag einem zuvor mit dem EU-Ministerrat ausgehandelten Kompromiss für die überarbeitete EU-Fernsehrichtlinie
zu. Die Berichterstatterin, die CDU-Abgeordnete Ruth Hieronymi, geht davon aus, dass der Verabschiedung der überarbeiteten Direktive durch den Ministerrat und das EP-Plenum jetzt nichts mehr im Wege steht. Die EU-Kulturminister wollen am 24. Mai über den Gesetzestext abstimmen, das EP-Plenum dürfte sein Votum dann spätestens im September abgeben. Damit wäre die Revision der EU-Fernsehrichtlinie, die jetzt neben dem klassischen TV auch neue Mediendienste erfasst, nach jahrelangen Diskussionen abgeschlossen. Ziel der Neufassung der Fernsehrichtlinie ist es, die Gesetzgebung an die Entwicklungen im digitalen Zeitalter anzupassen. Strittigster Punkt in den Verhandlungen war die Regelung für die Werbung. Nach dem Kompromiss für den Gesetzestext können künftig die Sendungen jede halbe Stunde durch Werbung unterbrochen werden. Die Produktplatzierung soll aber nur erlaubt werden, wenn der Zuschauer darüber zu Beginn und zum Ende der betreffenden Sendung sowie nach jeder Werbepause informiert wird. Diese Form der Werbung ist auch nur dann möglich, wenn der betreffende Mitgliedstaat dies gestattet. Auch die Sender selbst können die Produktplatzierung ablehnen. Hieronymi wies darauf hin, dass ARD und ZDF bereits angekündigt hätten, diese Art der Werbung nicht zuzulassen. Grundsätzlich verboten bleiben soll die Produktplatzierung ohnehin in Nachrichtensendungen, Kinderprogrammen und Dokumentarfilmen. (ddp)

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