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Hagener Walschützer überglücklich

Tausendfacher Walmord auf den Färöer gestoppt?



Blutiger Färöer-Walfang
30.11.2008 16:27:44 - (Hagen-Westf./Torshavn - jsg) Das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet in seiner Online-Ausgabe, dass die Regierung der Färöer im Nordatlantik dazu aufgerufen hat, ab sofort keine Grindwale mehr zu jagen. Das Gesundheitsministerium hatte in dem Walfleisch außerordentlich hohe Quecksilber- und PCB- Konzentrationen gefunden, die beim Menschen durch den Verzehr neurologische Auswirkungen haben können.

Die Färöer-Bewohner jagen Grindwale seit mehr als 400 Jahren. Im letzten Jahrhundert wurden über 120.000 Meeressäuger Opfer dieser alten Tradition; rund 40.000 alleine von 1970 bis 2000. Walschützer kämpfen über die Jahre intensiv gegen das barbarische Treiben der Ur-Wikinger.

Jürgen Ortmüller aus Hagen/Westfalen setzt sich seit mehr als 10 Jahren für den Schutz der Grindwale speziell auf den Färöer ein. Im Jahr 2000 flog er mit seinem damals 18-jährigen Sohn Maik auf die Inseln, die zwar politisch eigenständig sind, gleichwohl aber zu Dänemark gehören, und protestierte gegen das alljährliche blutige Gemetzel an den Meeressäugern. Zeitgleich kreuzte der legendäre ehemalige Greenpeace-Mitbegründer Paul Watson mit seinem Schiff außerhalb der 12-Meilen-Zone um einer Verhaftung durch die Färöer zu entgehen, weil er bereits 1986 aufgrund seiner Proteste von der Färöer-Justiz in Abwesenheit verurteilt worden war.

Watson stand mit Ortmüller per Funk in Verbindung, um die Walschulen von den Inseln wegzuleiten. Die Ortmüllers führten Gespräche mit der Bevölkerung und im deutschen Konsulat in der Hauptstadt Torshavn. Jedoch vergeblich; der Walfang wurde nur während ihres Aufenthalts auf den Inseln ausgesetzt.

Ortmüller hat inzwischen mit dem Ex-Fernsehtrainer der Serie Flipper, Richard OBarry, und mit Paul Watson im Beraterstab, das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gegründet. Ortmüller: Die Nachricht des Walfangstopps auf den Färöer ist das schönste Weihnachtsgeschenk und macht mich, und die Meeressäuger sicherlich auch, überglücklich. Dass das Walfleisch völlig mit Giftstoffen verseucht ist, muss uns mehr als nachdenklich machen und im Hinblick auf die Giftverklappung in den Ozeanen zum sofortigen Handeln auffordern.--



Kontaktinformation:
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Gründer/Vorsitzender: Jürgen Ortmüller
Mitbegründer: Richard O'Barry
Tel.: 02334/919022
mobil: 0172/876 2002
www.wdsf.eu
e-mail: wds-forum@t-online.de


Möllerstr. 19
58119 Hagen

Kontakt-Person:
Jürgen Ortmüller
WDSF-Vorsitzender und Gründer
Telefon: 0172/876 2002
E-mail: e-Mail

Web: http://www.wdsf.de



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www.wdsf.eu
e-mail: wds-forum@t-online.de


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