«Es wäre ein gutes Zeichen, wenn es bis Weihnachten eine Lösung gäbe»
Rüttgers fordert rasche Zukunftsperspektive für Opelaner
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| Rüttgers fordert rasche Zukunftsperspektive für Opelaner ©ddp |
11.11.2009 12:13:05 - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU)
fordert eine rasche Zukunftsperspektive für die Beschäftigten des
Autoherstellers Opel. «Es wäre ein gutes Zeichen, wenn es bis
Weihnachten eine Lösung gäbe», sagte Rüttgers am Mittwoch auf der
Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld.
Bielefeld (ddp-nrw). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) fordert eine rasche Zukunftsperspektive für die Beschäftigten des Autoherstellers Opel. «Es wäre ein gutes Zeichen, wenn es bis Weihnachten eine Lösung gäbe», sagte Rüttgers am Mittwoch auf der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld.
Zugleich kritisierte der Ministerpräsident das Verhalten des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM). Mit Blick auf ein Grundsatzpapier der westfälischen Landeskirche zur Globalisierung sagte Rüttgers: «Ich frage mich, wie es heute in Bochum aussähe, wenn man sich dieses Papier in Detroit ein wenig zu Herzen genommen hätte.»
Der Ministerpräsident kündigte an, er werde auch in der kommenden Zeit nicht schweigen, «wenn über Monate hinweg Menschen zu Geiseln einer Unternehmenspolitik gemacht werden, die letztlich dann auch noch wortbrüchig wird». Er bezeichnete eine Unternehmenspolitik, die Opfer einkalkuliere, Existenzen und Familien zerstöre, als «unchristlich und menschenverachtend».
An den Opel-Standorten in Europa sind aktuell rund 10 000 Arbeitsplätze in Gefahr. In Deutschland beschäftigt Opel im hessischen Rüsselsheim sowie in Bochum, im thüringischen Eisenach und im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern 25 000 Mitarbeiter, 5170 davon in Bochum.
(ddp)
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