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Im 18. Jahrhundert setzten Hauslehrer die Spiele als Lernmittel ein

Schau zur Kulturgeschichte des Puzzles ab heute in Neuss



Schau zur Kulturgeschichte des Puzzles ab heute in Neuss ©ddp
08.11.2009 07:53:03 - Unter dem Motto «Gebt, Götter, mir Geduld» ist ab heute im Clemens-Sels-Museum in Neuss eine Ausstellung zur
Kulturgeschichte des Puzzlespiels aus vier Jahrhunderten zu sehen.
Neben ausgewählten historischen Spielen aus dem eigenen Bestand wird
nach Museumsangaben im Wesentlichen die Sammlung Bekkering aus dem
niederländischen Enschede präsentiert. Die Schau dauere bis zum 31.
Januar 2010.


Neuss (ddp-nrw). Unter dem Motto «Gebt, Götter, mir Geduld» ist ab heute im Clemens-Sels-Museum in Neuss eine Ausstellung zur Kulturgeschichte des Puzzlespiels aus vier Jahrhunderten zu sehen. Neben ausgewählten historischen Spielen aus dem eigenen Bestand wird nach Museumsangaben im Wesentlichen die Sammlung Bekkering aus dem niederländischen Enschede präsentiert. Die Schau dauere bis zum 31. Januar 2010.
Vor über 20 Jahren ließen sich den Angaben zufolge Betsy und Geert Bekkering von alten Puzzlespielen faszinieren. Sie begannen damals, eine Sammlung aufzubauen, die heute in Europa zu den bedeutendsten zählt. Zugleich gehörten sie zu den führenden Forschern auf diesem Gebiet.
Im 18. Jahrhundert setzten laut Museum Hauslehrer Puzzlespiele als Lernmittel ein. Dabei handelte es sich um auf Holz aufgezogene Landkarten, die an den Ländergrenzen zersägt waren und von den Schülern zusammengesetzt werden mussten. Durch das Zusammenlegen sollten sich die Schüler auf spielerische und nachhaltige Weise geografische Kenntnisse aneignen.
Das Clemens-Sels-Museum ist dienstags bis samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für einen Erwachsenen 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
(ddp)



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