pr-inside.com
Ausdrucken
«Kein Opel-Werk in Deutschland wird geschlossen werden»

Zeitung: Chinesen greifen nach Opel und wollen Magna ausstechen



04.07.2009 18:19:01 - Der chinesische Autohersteller BAIC will sich einem
Zeitungsbericht zufolge im Kampf um Opel noch nicht geschlagen geben
und einen Verkauf an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer
Magna vereiteln. In Briefen an mehrere Regierungsmitglieder werben
die Chinesen eindringlich für ihre Offerte, wie die «Frankfurter
Allgemeine Sonntagszeitung» berichtet.


Frankfurt/Main (ddp-hes). Der chinesische Autohersteller BAIC will sich einem Zeitungsbericht zufolge im Kampf um Opel noch nicht geschlagen geben und einen Verkauf an den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna vereiteln. In Briefen an mehrere Regierungsmitglieder werben die Chinesen eindringlich für ihre Offerte, wie die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» berichtet. «Kein Opel-Werk in Deutschland wird geschlossen werden», zitiert das Blatt aus einem Schreiben von Chairman Xu Heyi. Ein Abbau von Stellen, auch in der Zentrale, könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die Lage des Rüsselsheimer Autoherstellers sei «ernster, als wir es uns in unseren Worst-Case-Szenarien vorgestellt haben», heißt weiter in dem Brief. Die Chinesen, die von der Deutschen Bank beraten werden, betonten indes, ihr Konzept werde den deutschen Steuerzahler deutlich günstiger kommen als das von Magna, mit dem sich die Bundesregierung schon grundsätzlich auf einen Einstieg geeinigt hatte.
Laut der vorgelegten Offerte bringt BAIC 660 Millionen Euro Eigenkapital mit und beansprucht 2,64 Milliarden Euro Bürgschaft des deutschen Staates. Im Fall von Magna ist von 4,5 Milliarden Euro Staatsgarantien die Rede. Zudem sieht das chinesische Konzept den Angaben zufolge vor, dass BAIC 51 Prozent an der neuen Opel-Gesellschaft erwirbt, 49 Prozent verbleiben demnach bei der ehemalige Muttergesellschaft General Motors.
(ddp)



Press release: www.pr-inside.com
Kontaktinformation: e-mail





Erklärung: Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.