GdP sieht mehr als 100 «potenzielle Gefährder in Deutschland»
03.07.2009 06:01:01 -
Passau (AP) Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht die Gefahr eines islamistischen Terroranschlags vor der Bundestagswahl. «Die Möglichkeit ist da», sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut der «Passauer Neuen Presse» (Freitagausgabe).
Daher sei es richtig, dass sich nun die Sicherheitsbehörden zusammensetzten, um die Gefahrenlage zu analysieren. «Nur wenn die Gefahr frühzeitig erkannt wird, ist sie auch in den Griff zu kriegen», mahnte Witthaut. Er bezifferte «die Zahl der potenziellen Gefährder in Deutschland» auf 100 bis 140.
Bund und Länder bereiten sich konkret auf einen möglichen islamistischen Anschlag vor. Innen-Staatssekretär August Hanning verwies am Donnerstag auf eine Zunahme von Attentaten in Afghanistan, auf Video-Drohungen und eine verstärkte Reisetätigkeit nach Pakistan. Greifbare Hinweise auf Anschlagspläne gebe es aber nicht.
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