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Drei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen
Polizei durchsucht Clubheim und Wohnungen der «Hells Angels» (PR-inside.com 06.11.2009 17:21:05) - Im Kampf gegen die Rockerkriminalität hält die Polizei in
Nordrhein-Westfalen den Druck auf die Motorradbanden aufrecht. Wie
ein Polizeisprecher mitteilte, wurden am Freitag in Frechen und
Kerpen insgesamt vier Objekte von Mitgliedern der Rockerbande «Hells
Angels» durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Waffen sichergestellt
und drei Personen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz
festgenommen.
Frechen/Kerpen (ddp-nrw). Im Kampf gegen die Rockerkriminalität hält die Polizei in Nordrhein-Westfalen den Druck auf die Motorradbanden aufrecht. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurden am Freitag in Frechen und Kerpen insgesamt vier Objekte von Mitgliedern der Rockerbande «Hells Angels» durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Waffen sichergestellt und drei Personen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz festgenommen.
Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden
in Frechen das Vereinsheim sowie die Wohnung eines 48 Jahre alten «Präsidenten» des «Hells Angels»-Gebiets Köln durchsucht. In Kerpen überprüfte die Polizei die Wohnung sowie ein Tattoo-Studio, das von einem «Hells Angels»-Mitglied betrieben wird. Insgesamt 250 Beamten waren im Einsatz. In allen Objekten wurden mehrere Personen angetroffen. Widerstand gegen die Durchsuchungen gab es nicht.
Laut Polizei wurden bei den Aktionen unter anderem eine Pumpgun mit mehreren Hundert Schuss Munition sowie zwei scharfe Revolver und vier automatische Pistolen sichergestellt. Auch Totschläger, Stahlschleudern, Schreckschusspistolen, Reizgas sowie Messer wurden entdeckt. Die Waffen sollen nun auf Verbindungen zu Straftaten untersucht werden.
In den vergangenen Tagen waren immer wieder vor allem Anhänger der mit den «Hells Angels» verfeindeten «Bandidos» kontrolliert worden. Dabei waren Waffen sichergestellt und Strafverfahren eingeleitet worden.
Am vergangenen Wochenende hatte es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den beiden Rockerbanden in Duisburg, Solingen und Essen gegeben. Die Zwischenfälle standen möglicherweise im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod eines 32-jährigen «Bandidos»-Mitglieds in Duisburg. Er war am 8. Oktober von einem Mann erschossen worden, der mit den «Hells Angels» sympathisiert haben soll. Anlass für die Gewalttat war jedoch ein Streit um eine Frau.
(ddp)
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