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Kunst

Polarität – Beginn der Ausstellungsreihe

POLARITÄT Werkschau 1_3 Ausstellungseröffnung Donnerstag, 16. Februar 2017. 19 Uhr KUNST im OFFSPACE Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
Polarität 16. Februar
Polarität 16. Februar
PR-Inside.com: 2017-01-08 22:18:36
POLARITÄT … Scheinbare Gegensätze bedingen einander.

Das eine ist ohne das Andere nicht denkbar.

Das Jahresthema 2017 lautet POLARITÄT - als philosophischer Ausdruck für das Verhältnis sich gegenseitig bedingender Größen. Eine Polarität besteht aus einem Gegensatzpaar und der Beziehung zwischen den Polen. Und die äußere Welt offenbart sich überhaupt nur durch Gegensätze bzw. Gegensatzpaare.

Die Symbolik der Polarität

Das universale Gesetz, nach dem alles in der sichtbaren Welt strukturiert ist, beruht auf fortwährender Bewegung und Entwicklung. Hauptmerkmal dieses Ordnungsprinzips - damit überhaupt eine Aktion oder Reaktion, gleich auf welcher Ebene - stattfinden kann, ist ein Gegensatzpaar, eine Polarität. Polarität ist nicht mit Dualität gleichzusetzen! Der Unterschied besteht darin, dass Dualismus nur die unversöhnlichen Gegensätze sieht und zu einseitigen Wertungen und Entscheidungen führt, welche die Welt in ebenso unvereinbare Gegensätze auseinander reißt, während die Polarität aus der Einheit geboren ist und den Begriff der Ganzheit einschließt. Die jeweiligen Pole ergänzen einander, sind untrennbar miteinander verbunden. Dieses polaren Gegensätze wie schwarz und weiß, plus und minus, männlich und weiblich, Engel und Teufel etc. stehen hinter Bewegungsprozessen gleich welcher Art, ob Gedanken, Gefühlen oder biochemischen Stoffwechselvorgängen ...


POLARITÄT Werkschau 1_3 Ausstellungseröffnung

Mafatime DIONE, Silvia EHRENREICH, Evamaria KARPFEN, Sylvia KÖLBL,

Wolfgang F. MÜLLER, Sara PANCOT, Christoph UIBERACKER, Gerald WILFLING

Motto:

Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich zusammen aus Licht und Schatten… Leo Tolstoi

Polarität – Beginn der Ausstellungsreihe über eine Welt der Gegensätze!

Am 16. Februar wird die erste Werkschau zum aktuellen Jahresthema „Polarität“ eröffnet, an der 8 Künstlerinnen und Künstler beteiligt sind. Der Themenbereich wird im gesamten Jahresprogramm, speziell aber in diesen drei vom Verein ::kunst-projekte:: kuratierten Gruppenausstellungen im Club International künstlerisch interpretiert und aufgearbeitet.

Polarität ist allgegenwärtig. Offenbart sich doch die äußere Welt überhaupt nur durch Gegensätze oder Gegensatzpaare, die untrennbar miteinander verbunden sind: Tag lässt sich nur im Kontrast zur Nacht definieren, Heiß nur, wenn es auch Kalt gibt, keine Armut ohne Reichtum etc. Der Begriff hat – betrachtet man die Menschheit voller Konflikte und Ungleichheit – auch politische Bedeutung.

An der ersten von drei Gruppenausstellungen zu diesem komplexen und vielschichtigen Thema, der ein Zitat von Leo Tolstoi als Motto voran steht, nehmen 8 Künstlerinnen und Künstler teil. In ihren Arbeiten – Malerei, Zeichnung, Radierung, Fotografie, Computerdruck, Assemblage oder „Eikonogramme“ auf Glasplatten – verwenden sie zum Gegensatzpaar „Licht und Schatten“ ganz unterschiedliche Bildsprachen und Bildmotive. Die Darstellungsformen reichen von der polarisierenden Farbwahl (z. B. schwarz-weiß,

hell-dunkel, Licht und Schatten), der gegensätzlichen Linienführung (scharf-unscharf, dynamisch-statisch) bis hin zu inhaltlichen - religiösen, philosophischen oder gesellschaftspolitischen - Interpretationen.

Den Senegalesen Mafatime DIONE, der mit einem Landschaftsbild und einem Triptychon in Acryl vertreten ist, reizt es immer wieder, Gemälde nur in Schwarz und Weiß zu gestalten.

Silvia EHRENREICH präsentiert vier Farbradierungen, in denen sie in einfacher Bildsprache die Verbindung von West und Ost zeigt.

Die sechsteilige Serie von Computerdrucken in jeweils zwei polarisierenden Farben von Evamaria KARPFEN basiert auf ihren Landschaftsbildern in Chinesischer Tuschmalerei und kombiniert eine alte Technik mit einem modernen Medium.

In den Tierdarstellungen der ehemaligen Veterinärmedizinerin Sylvia KÖLBL dominieren sowohl Schwarz und Weiß als auch Schatten als Gegenpol zum Licht. Mit Pastellkreiden, Aquarellstiften und Kohle schafft sie sowohl präzise Konturen als auch weiche Farbübergänge.

Die in Glasplatten geritzten „Eikonogramme“ des Salzburgers Wolfgang F. MÜLLER mit religionsphilosophischen Inhalten sind aus dem Zueinander von weißem Lack und Transparenz aufgebaut. Abhängig von Licht und Beleuchtung entstehen verschiedene Effekte, die das Weiß plötzlich als dunkle Fläche erscheinen lassen und schmalen Ritzungen überraschende Weite geben.

Die aus Mailand stammende Künstlerin Sara PANCOT beschäftigt sich in ihren Werken in

Acryl-Mischtechnik sowie einem zweiteiligen Materialbild mit dem ewigen Kreislauf von Erschaffung und Zerstörung, Leben und Tod, Wohlstand und Mangel und der „Ästhetik des Leidens“ im philosophischen Sinn.

Die vier C-Prints von Christoph UIBERACKER (Chris Ui) sind ästhetische Umsetzungen von Licht und Schatten: es geht um den Einfluss – „Kontrolle“ – des Menschen über die Natur, um Abstraktionen der Bewegung von Menschen im öffentlichen Raum sowie Oberflächen beziehungsweise Ansichten verfallener Industriearchitektur und deren morbidem Charme.

Gerald WILFLING malte den Rückenakt einer Frau, der mit schwarz-weißen und bunten Schattierungen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wird, als Sinnbild für die ganze Schönheit des Lebens.

Presseinformation
verein ::kunst-projekte:: der [galerie]studio38 zvr 123612155
Kirchstetterngasse 41 1160 Wien

Ursula Pfeiffer
Kuratorin
06801282380
email
www.galeriestudio38.at/Polaritaet

Veröffentlicht durch
Ursula Pfeiffer
06765153203
e-mail
www.galeriestudio.at



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