|
Film, Show & Unterhaltung
Unfall mit Killerwal auf Teneriffa Orca-Trainerin im Loro-Park auf Teneriffa schwerer verletzt als erwartet?
 |
| Die Orcas werden vor der Show mit Wasser abgespritzt (Foto WDSF) |
(PR-inside.com 12.10.2007 13:23:42) - Radio Megawelle, der größte deutschsprachige Radiosender der Kanarischen Insel, führte heute Morgen ein Interview mit dem Vorsitzenden des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Deutschland, Jürgen Ortmüller. Am vergangenen Wochenende war im Loro-Park die 29-jährige Trainerin der vier Killerwale, Claudia Vollhardt, durch eine Attacke des 7-jährigen Orca-Wals Tekoa schwer verletzt worden.
Nach ersten Angaben erlitt sie bei dem Unfall eine Lungenquetschung und einen komplizierten Armbruch. Sie konnte blutend durch Trainerkollegen aus dem Becken gerettet werden, nachdem der Orca sie nach dem Zusammenstoß mit seinen Zähnen 12 Meter in die Tiefe des Beckenbodens gezogen hatte.
Ortmüller vom WDSF erklärte den Angriff des Killerwals
mit seinem natürlichen Jagdinstinkt. 'In freier Wildbahn jagen Orcas nicht nur Heringsschwärme sondern auch Robben und Seelöwen, die sie vor dem endgültigen Todesbiss wie Spielbälle in die Luft werfen oder auch in die Tiefe ziehen, um der Jagdbeute den lebenswichtigen Sauerstoff zu entziehen', äußerte der Walexperte. Außerdem sei dem WDSF bei einer Inspektion des Loro-Parks bereits im Sommer schon aufgefallen, dass die Orcas eingefallene Rückenflossen hätten, die auf Krankheit und Stress schließen lassen. Außerdem würden die Wale vor Show-Beginn mit Wasserschläuchen abgespritzt, um vermutlich Fäkalienreste und Chlor aus den Augen und von der Haut zu entfernen.
'Orcas haben ein sehr sensibles Sonarsystems, welches unbeabsichtigte Zusammenstöße ausschließt. Es ist zu vermuten, dass der Killerwale den Zusammenstoß mit der Trainerin bewusst herbeigeführt hat, um zumindest seinen Spieltrieb, der mit dem instinktiven Jagdtrieb einher geht, auszuleben. Wenn ein Mensch innerhalb weniger Sekunden auf 12 Meter Tiefe gezogen wird, ist ein Trauma im Gehör nicht auszuschließen. Ein Taucher müsste einen mehrfachen Druckausgleich vornehmen, um keine gesundheitlichen Schäden zu erleiden. Ich hoffe, dass Claudia Vollhardt wieder ganz gesund wird', so der WDSF-Vorsitzende.
Der kanarische Radiosender hatte sich vergeblich bemüht, auch ein Interview mit der Orca-Trainerin zu erhalten. Das WDSF fordert die sofortige Schließung des Orca-Beckens und das Abtrainieren der Wale, um sie anschließend, wenn die Eigenernährung gewährleistet ist, auszuwildern. Lagunen in Israel, Florida und Südamerika kämen dafür in Betracht. Der Ex-Flipper-Trainer, Richard O'Barry, Mitbegründer des WDSF, würde dafür beratend zur Verfügung stehen, so Ortmüller.
| Presse-Information: Journal Society GmbH
Presseagentur/Mediengesellschaft
Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037
St.Nr.: 321/5712/1085
e-mail:journal-society@t-online.de
Kontakt-Person: Jürgen Ortmüller 0172/876 2002 Vorsitzender WDSF Telefon: Tel.: 02334/9190-12 E-Mail: e-Mail
Web: www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450
|
|
| Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
|
|
|
|
|
|