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Gesundheit & Medizin
den Bildungsbereich vom Rotstift zu verschonen reicht bei
weitem nicht aus
ÖH zum Sparpaket: zumindest keine weiteren bösen Überraschungen © OTS (PR-inside.com 10.02.2012 19:45:06) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft zeigt sich erfreut, dass das Sparpaket im Bildungsbereich zumindest nicht für weitere böse Überraschungen gesorgt hat. "Auch wenn die Studierenden vorerst von der Einführung einer willkürlichen Bildungssteuer in Form von Studiengebühren verschont geblieben sind, ist das allein noch kein Grund für Luftsprünge und Jubelschreie." so Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär. "Jetzt ist es höchste Zeit das Gesetz diesbezüglich zu reparieren, dass heißt klar festzuschreiben, dass es auch im Herbst keine zusätzliche finanzielle Belastung für Studierende geben darf, die bereits bei den letzten Sparmaßnahmen massiv getroffen wurden."
Wie die vorhandenen Mittel von 990 Millionen Euro laut Töchterle für die nächsten drei Jahre eingesetzt werden sollen, wird von der ÖH jedoch weiterhin kritisiert. "Dass nur 100 Millionen Euro pro Jahr direkt in das Grundbudget der Hochschulen fließen sollen, ist ein winzig kleiner Tropfen auf einen glühenden Stein", so Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam. Die kompetitive Vergabe, die an das Einwerben von Drittmitteln gebunden
sein soll, ist aus Sicht der ÖH ein absolut unpassendes Instrument der Mittelverteilung. "Hier wird nicht eruiert, wo dass Geld tatsächlich am dringendsten benötigt wird, sondern absurde Bedingungen aufgestellt, wodurch einige Universitäten massiv benachteiligt werden."
Auch von Seite der RektorInnen konnten bereits ähnliche Stimmen vernommen werden. "Ministerin Fekter und Minister Töchterle müssen endlich einsehen, dass sie mit diesem Vorgehen nicht im Interesse der Hochschulen und der Studierenden handeln." So Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH. Auch dass es mehr Mittel brauchen wird, um die finanziellen Probleme der Hochschulen zu lösen bleibt außer Frage. "Den Bildungsbereich vom Rotstift zu verschonen reicht bei weitem nicht aus. Es muss endlich klar sein, dass Investitionen in die Bildung wichtige Investitionen in die Zukunft sind und auch danach gehandelt werden."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:johanna.griesmayr@oeh.ac.at
www.oeh.ac.at/
Digitale Pressemappe: www.ots.at/pressemappe/144/aom
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OTS0203 2012-02-10/19:43
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