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Politik

Neuer EU-Ratspräsident gegen weitere Isolierung Teherans


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(PR-inside.com 01.07.2009 14:44:06)

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Stockholm (AP) Trotz der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran hat sich der neue EU-Ratspräsident Fredrik Reinfeldt gegen eine vollständige Isolierung Teherans ausgesprochen. «Der Iran ist ein sehr wichtiges Land, für sich und für die gesamte Region», sagte der schwedische Ministerpräsident, der am Mittwoch für sechs Monate die rotierende EU-Ratspräsidentschaft übernahm. Zudem könnte ein Konfrontationskurs mit Teheran auch für die Reformbewebung im Iran kontraproduktiv sein, warnte Reinfeldt: «Es ist während und nach der Wahl sehr deutlich geworden, dass das iranische Volk selbst Reformen und Freiheit fordert. Die Frage ist: wie können wir dies unterstützen, ohne in eine Situation zurückzufallen, wo wir polarisieren und dies im Iran als Vorwand für Repression missbraucht wird. Die EU werde angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste im Iran zwar über «Maßnahmen» beraten, sagte Reinfeldt. Wichtig sei aber, das richtige Gleichgewicht zu finden.

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