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Medien & Telekommunikation
Neue Regelung für ORF Sport Plus © apa
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| Eishockey ist keine Randsportart APA |
(PR-inside.com 15.02.2012 16:01:12) - Im parlamentarischen Verfassungsausschuss am Mittwochnachmittag ist einmal mehr eine Änderung des ORF-Gesetzes auf der Tagesordnung gestanden. Konkret soll jener Passus erneuert werden, der die Ausstrahlung von Sportarten auf dem Spartensender ORF Sport Plus regelt. Auf diesem darf derzeit per Gesetz keinerlei Premium Sport ausgestrahlt werden.
(Wien | APA | 2012-02-15 15:59) Im parlamentarischen Verfassungsausschuss am Mittwochnachmittag ist einmal mehr eine Änderung des ORF-Gesetzes auf der Tagesordnung gestanden. Konkret soll jener Passus erneuert werden, der die Ausstrahlung von Sportarten auf dem Spartensender ORF Sport Plus regelt. Auf diesem darf derzeit per Gesetz keinerlei Premium Sport
ausgestrahlt werden.
"Grauzonen" wie Eishockeymatches oder heimische Fußballspiele werden nun genauer geregelt. Nötig wurde die Präzisierung nach einer vom Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) angestrengten Beschwerde. Der VÖP hatte sich im Vorjahr erfolgreich bei der Medienbehörde KommAustria gegen die Ausstrahlung mehrerer Matches im Eishockey und Fußball gewandt. Die Behörde ortete dabei eine unerlaubte Ausstrahlung von "Premium Sport".
"Premium" sind per Gesetz jene Bewerbe, "denen in der österreichischen Medienberichterstattung breiter Raum zukommt". Künftig entscheidet der Markt, ob ORF Sport Plus zum Zug kommen darf.
Der geplante Mechanismus: Der ORF muss Übertragungsrechte den Privaten rechtzeitig zu marktüblichen Konditionen anbieten bzw. nachweisen, dass die Privaten diese auch selbst erwerben hätten können. Schlagen sie nicht zu, darf ORF Sport Plus die Bewerbe zeigen. Juristisch wurde dies so formuliert: Wenn die Privaten kein Interesse haben, komme den betreffenden Bewerben "kein breiter Raum in der österreichischen Medienberichterstattung zu".
Wie der "Standard" am Mittwoch berichtete, soll auch das Allgemeine-Mediendienste-Gesetz im Ausschuss novelliert werden. Die Bestimmung, wonach etwa ein Sendeunternehmen nicht mehr als ein Programm über Antenne verbreiten darf, wird geändert. Künftig sollen mehr Lizenzen für terrestrisches Fernsehen erlaubt werden. Erfreut zeigte sich ÖVP-Mediensprecher Karlheinz Kopf, der in einer Aussendung betonte, dass damit künftig die Übertragung sportlicher Wettkämpfe gesichert sei.
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