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Film, Show & Unterhaltung

Dieter Pfaff bekommt in ARD-Serie Unterstützung von Sabine Postel - Gisela Schneeberger steigt aus

13 neue Folgen für den «Dicken»



(PR-inside.com 05.07.2009 13:35:02) - Der Anwalt Gregor Ehrenberg (Dieter Pfaff) hatte einst keine Lust
mehr, seine Träume zu ignorieren. So begann er, sie Stück für Stück
zu verwirklichen. Seit April 2005 begleitet die ARD in der
Hauptabendserie «Der Dicke» die Fälle des couragierten Juristen, der
sich für die sogenannten kleinen Leute rund um den Hamburger Kiez
einsetzt.

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Hamburg (ddp). Der Anwalt Gregor Ehrenberg (Dieter Pfaff) hatte einst keine Lust mehr, seine Träume zu ignorieren. So begann er, sie Stück für Stück zu verwirklichen. Seit April 2005 begleitet die ARD in der Hauptabendserie «Der Dicke» die Fälle des couragierten Juristen, der sich für die sogenannten kleinen Leute rund um den Hamburger Kiez einsetzt. Am Dienstag setzt das Erste
die Reihe mit 13 neuen Folgen fort. Darin muss der Titelheld den Abschied seiner Ex-Frau Christina (Gisela Schneeberger) verkraften, erhält jedoch mit Isabel (Sabine Postel) eine neue Kollegin zum munteren Schlagabtausch. Zu Beginn der mittlerweile dritten Staffel bemerkt Gregor nicht, dass sich Christina zunehmend von ihm entfernt. Wie immer ist der Anwalt tief in seine Arbeit vergraben. Zudem verliert Christina als Staatsanwältin immer öfter ihre Fälle gegen ihren Ex-Mann. In dieser Situation macht ihr Kollege Brüggmann (Walter Kreye) ein «unmoralisches Angebot». Und Gregor muss schockiert feststellen, dass sein Rivale seine Ex-Frau zu einem endgültigen Schritt überredet hat. Damit verlässt Schneeberger nach den ersten drei neuen Folgen die Serie auf eigenen Wunsch. «Christina hatte schon immer einen anderen Lebensentwurf als Gregor. Sie hat den radikalen Wandel, den er vollzogen hat, nicht mitmachen können», erklärt Pfaff («Bloch», «Sperling») im ddp-Interview. Ehrenberg definiere sich sehr darüber, dass er sich mehr für andere einsetzt als für sich selbst. Damit verdränge der Anwalt seine eigenen Probleme, sagt Pfaff. Der 61-Jährige findet es unverändert wichtig, von einer Figur zu erzählen, die sich für andere engagiert - «und damit auch sich selbst gegenüber radikal ist». Denn von dieser Sorte Mensch gebe es zu wenige, betont er. Unterstützung erhält Gregor künftig von seiner Kollegin Isabel von Brede. Nach anfänglichen Reibereien erkennen die beiden, dass sie sich gut ergänzen. «Die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen, ohne dass es jemals zu etwas Privatem kommt», verrät Pfaff. Ähnlich wie Ehrenberg hat Isa private Probleme und sucht nach einem neuen Anwaltsbüro, in dem sie arbeiten kann. Das sorgt bei Ehrenbergs tüchtiger Assistentin Yasmin (Sophie Dal) und der eigenwilligen Putzperle Gudrun (Katrin Pollitt) für Unmut. Wie schon in den ersten zwei Staffeln wird in den neuen Folgen Berufliches mit Privatem vermischt. Dabei haben die Regisseure Josh Broecker, Bernhard Stephan, Marc Brummund und Oliver Dommenget die sozialen Geschichten des Autors Thorsten Näter («Tatort») mit einer humorvollen und temporeichen Wärme inszeniert - ohne die glaubhaften Sorgen und Nöte der kleinen Leute zu vernachlässigen. «Ehrenberg hört zu. Er hört die Zwischentöne und er gibt sich nicht mit der auf den ersten Blick einleuchtenden Erklärung zufrieden», beschreibt Näter. So kümmert sich Gregor dieses Mal um einen Vater und seinen Sohn, die bei einem Einbruch erwischt werden, einen von der Schließung bedrohten Tanzpalast für Rentner sowie um eine krebskranke Frau in den Fängen eines «Scharlatans». Dabei lässt sich der gerechtigkeitsfanatische und kampfeslustige Ehrenberg abermals etwas einfallen, um seinen Mandanten kompromisslos zu ihrem Recht zu verhelfen. «Es scheint so zu sein, dass die Zuschauer Figuren wie Ehrenberg mögen», sagt Pfaff. Ferner hat er das Gefühl, dass die Serie ein Stück weit die aktuelle Entwicklung vorweg genommen hat. «Immer mehr Menschen lassen sich beim Streben nach dem großen Geld von unglaublicher Skrupellosigkeit leiten. Dem muss man etwas entgegensetzen», fordert der Schauspieler und fügt hinzu: «Vielleicht gibt es so einen Menschen wie Ehrenberg gar nicht. Aber offensichtlich ist die Sehnsucht nach solchen Menschen da.» (ddp)


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