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Nachhaltige „Schweinerei“ bei der Hofmetzgerei Waldinger

Pfaffenhofen/Gundelshausen (mh) Nachhaltige „Schweinerei“ bei der Hofmetzgerei Waldinger in der oberbayerischen Kreisstadt Pfaffenhofen – und jeder kann mitmachen: Mit einem in der Region einmaligen Projekt unter dem Motto „Waldingers Paten-Schwein“ ermöglicht Metzgermeister Herbert Waldinger 30 Schweinen ein glücklicheres, natürlicheres und längeres Leben als es ihre Artgenossen haben. Vorausgesetzt es finden sich genug Paten, die ihren Beitrag zu dem Projekt leisten.
Sind sie nicht süß: Herbert Waldinger mit einem seiner Paten-Schweine. (Foto: M. Hailer)
Sind sie nicht süß: Herbert Waldinger mit einem seiner Paten-Schweine. (Foto: M. Hailer)
PR-Inside.com: 2016-04-12 17:59:51
Herbert Waldinger möchte „weg von der konventionellen Schweinemast im Stall, hin zu natürlicher, schonender und artgerechter Haltung“, wie er selbst erklärt. „Das ist mir schon seit längerem ein besonderes Anliegen und die Paten-Schweine sind der erste Schritt dazu.“ Gerne würde er weitere Schritte folgen lassen und diesen Zweig seines landwirtschaftlichen Betriebs stärker ausbauen, denn Herbert Waldinger ist auf seinem Hof in Gundelshausen (Gemeinde Schweitenkirchen, Landkreis Pfaffenhofen) nicht nur Metzger mit eigener Schlachtung, sondern auch Landwirt. Deshalb hofft er, dass das Interesse an den Patenschaften hoch ist und es in Zukunft noch mehr glückliche Schweine und Fleisch in bester Qualität aus regionaler Produktion geben wird.


Gleich „um die Ecke“ in Loipertshausen hat Herbert Waldinger die passende Weide für sein Projekt gepachtet und dort einen kleinen Unterstand gebaut. Vor allem aber haben die Paten-Schweine rund herum viel Auslauf und können Sonne und frische Luft tanken wann immer sie wollen. Statt nur 5 bis 6 Monate wie bei der konventionellen Mast dürfen die Paten-Schweine 11 Monate alt werden und ein glücklicheres und vor allem viel natürlicheres Leben als ihre Artgenossen führen. Auch ihr charakteristisches Ringelschwänzchen bleibt ihnen erhalten und zu fressen bekommen sie nur hochwertiges und GVO-freies Futter, das auf dem Waldinger-Hof größtenteils auch noch selbst erzeugt wird. Da kann man nur sagen: „Schwein“ gehabt ...


Pro Schwein sucht Herbert Waldinger nun 10 Paten. Der Einmalbeitrag für die Patenschaft beläuft sich auf 132 Euro (umgerechnet 12 Euro im Monat). Im Gegenzug erhält jeder Pate ein Paket mit 13 kg Fleisch/Wurst und natürlich eine Patenschaftsurkunde. Außerdem sind alle Paten im Sommer zu einem Grillfest eingeladen – natürlich dort, wo die Schweine leben. Die Patenschaft kann auch bequem auf der Website der Hofmetzgerei Waldinger (www.hofmetzgerei-waldinger.de/paten-schweine) beantragt werden.


Über die Hofmetzgerei Waldinger


Allerbeste Qualität von garantierter Herkunft: So lautet die erfolgreiche und nachhaltige Philosophie der Hofmetzgerei Waldinger in der oberbayerischen Kreisstadt Pfaffenhofen. Metzgermeister Herbert Waldinger und seine Kundschaft haben „null Bock“ auf Fleisch- und Wurstwaren aus Massentierhaltung und industrieller Erzeugung. Deshalb gehen in den beiden Verkaufsfilialen in Pfaffenhofen und in Lindach (Gemeinde Petershausen, Landkreis Dachau) ausschließlich Premiumprodukte aus regionaler Erzeugung und eigener Schlachtung über den Ladentisch.


Fast die gesamte Palette der Waldinger-Erzeugnisse an Wurst, Salami und Schinken ist hausgemacht. Höchste Sorgfalt bei der Herstellung und der weitest gehende Verzicht auf allergene Stoffe sind eine Selbstverständlichkeit. Genauso wie der schonende Transport und die stressfreie Schlachtung der Tiere, was ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium darstellt. Die Fleischspezialitäten reichen von Wagyu-Rind und „Fette alte Kuh“ über Geflügel bis hin zum „Rapsschwein“, das in der Spitzengastronomie gefragt ist und sogar aus eigener Erzeugung stammt.


Herbert Waldinger ist nämlich nicht nur Metzger, sondern auch Landwirt. Neben dem EU-zugelassenen Schlachtbetrieb bewirtschaftet er mit seiner Familie im Gemeindebereich Schweitenkirchen (Landkreis Pfaffenhofen) einen Bauernhof mit Schweineaufzucht und Ackerbau. So verbindet er in seinen Betrieben Tradition und Heimatverbundenheit mit den modernen Prinzipien der Nachhaltigkeit. Denn Herbert Waldinger und sein Team sind „Überzeugungstäter“ – aus Liebe zum Beruf, zu den Tieren und zum Produkt.


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