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Gesundheit & Medizin

Mikronährstoffe können bei neurodegenerativen Erkrankungen helfen

Definitionsgemäß sind neurodegenerative Erkrankungen Krankheiten, die mit einem Untergang von Nervenzellen im zentralen Nervensystem (ZNS) einhergehen. Die bekanntesten neurodegenerativen Erkrankungen sind Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson, ALS und Chorea Huntington.

 

PR-Inside.com: 2018-11-28 18:02:55
Die neurodegenerativen Erkrankungen unterscheiden sich in ihrem klinischen Erscheinungsbild, es liegen aber durchaus ähnliche Krankheitsmechanismen und auch Risikofaktoren zugrunde. An der Entstehung von neurodegenerativen Erkrankungen sind zum Beispiel beteiligt: oxidativer und nitrosativer Stress, erhöhte Entzündungsaktivität im Gehirn, Fehlfunktion der Mitochondrien, erhöhte Homocysteinkonzentrationen und Exzitotoxizität - darunter versteht man eine Übererregung der Nervenzellen, ausgelöst durch bestimmte Substanzen. Grundsätzlich ist eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen von zentraler Bedeutung für eine normale Funktionsfähigkeit des Gehirns.


Mit einer gezielten Mikronährstofftherapie sind auch viele biochemische Störungen bei neurodegenerativen Erkrankungen behandelbar. Mikronährstoffe können zum Beispiel den oxidativen Stress vermindern, den Energiestoffwechsel der Nervenzellen stabilisieren, die Entgiftung von Toxinen verbessern, die Nervenerregbarkeit regulieren, die Entzündungsaktivität herunterregulieren und vieles mehr. Eine Mikronährstofftherapie ist besonders vielversprechend in der Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen und in der Frühphase der Erkrankung, weil dadurch die biochemischen Fehlregulationen korrigiert werden können, bevor eine größere Schädigung des Gehirns eintritt.


Im Folgenden einige Beispiele über den Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und neurodegenerativen Erkrankungen:


Die kognitive Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen korreliert zum Beispiel mit der Taurinaufnahme. Bei Alzheimer-Patienten wurden verminderte Vitamin-A-Spiegel festgestellt. Ein Vitamin-A-Mangel fördert Amyloidablagerungen im Gehirn und beeinträchtigt die Neubildung von Nervenzellen. Höhere Vitamin-E-Spiegel reduzieren das Alzheimer-Risiko. Ein Vitamin-D-Mangel begünstigt Demenz und Morbus Parkinson. Neurodegenerative Erkrankungen sind meist mit einer Störung des Energiestoffwechsels assoziiert, Vitamin B1 ist von zentraler Bedeutung für die Energieversorgung der Nervenzellen.


Morbus Alzheimer ist sehr oft mit erhöhten Homocysteinkonzentrationen assoziiert. Für den Homocysteinabbau werden die Vitamine B6, B12 und Folsäure benötigt. Sowohl bei Patienten mit Morbus Parkinson als auch bei Patienten mit Morbus Alzheimer wurden im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen niedrigere Zinkspiegel nachgewiesen. Eine Supplementierung von Carnitin und Coenzym Q10 kann bei neurodegenerativen Erkrankungen von Vorteil sein.


Der Mikronährstoffstatus sollte von Zeit zu Zeit überprüft werden. Eine gute Mikronährstoffversorgung ist bereits im mittleren Lebensalter ein wichtiger Schutzfaktor gegen neurodegenerative Erkrankungen. Empfehlenswerte Mikronährstoffprofile sind der DCMS-Neuro-Check oder die Vitalstoffanalyse exklusive.


Referenz:

DCMS-News: Morbus Parkinson und Mikronährstoffmedizin, April 2016

Hans Konrad Biesalski: Vitamine und Minerale, Indikation, Diagnostik, Therapie. Georg Thieme Verlag KG 2016

Sidney J. Kurn et al.: Herbs & Nutrients for neurologic disorders. Healing Arts Press 2007, 2016


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- Praxis für Mikronährstoffmedizin -

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