(PR-inside.com 10.11.2009 13:25:04) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht nach eigenen Angaben
noch kein Ende der weltweiten Finanzkrise und ihrer Folgen. «Alles,
was wir tun, steht zunächst und auf unabsehbare Zeit im Zeichen der
Herausforderung», die Folgen der Krise zu überwinden, sagte Merkel
am Dienstag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag in Berlin.
Ausdrucken
Per e-Mail empfehlen
Berlin (ddp.djn). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht nach eigenen Angaben noch kein Ende der weltweiten Finanzkrise und ihrer Folgen. «Alles, was wir tun, steht zunächst und auf unabsehbare Zeit im Zeichen der Herausforderung», die Folgen der Krise zu überwinden, sagte Merkel am Dienstag in ihrer Regierungserklärung im Bundestag in Berlin. «Die Probleme werden noch größer, bevor es besser werden kann», warnte die Kanzlerin. Die
Arbeitslosigkeit werde weiter steigen, und die volle Wucht der Krise werde Deutschland erst im kommenden Jahr treffen.
«Weltweit werden die Karten neu gemischt», betonte die Kanzlerin. Sie bekräftigte das Vorhaben der Regierung, eine Einkommensteuerreform mit einem Stufentarif einzuführen. Zur Bewältigung der Krise werde der Deutschlandfonds für Unternehmen «gegebenenfalls angepasst», kündigte sie an und forderte zudem die Banken auf, Kredite zu vergeben, da die Kreditwirtschaft im Kern eine «dienende Funktion» für den Wirtschaftskreislauf habe. Sie sei «sehr» für eine internationale Börsenumsatzsteuer, hob Merkel hervor.
(ddp)
Erklärung:
Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.