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Politik
«Bauern und Händler werden in Armut und Hunger getrieben» Menschenrechtsorganisation kritisiert Afrika-Politik der G8-Staaten
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| Menschenrechtsorganisation kritisiert Afrika-Politik der G8-Staaten ©ddp |
(PR-inside.com 01.06.2007 13:37:51) - Die Organisation «Internationale Liga für Menschenrechte» hat den
G8-Staaten vorgeworfen, durch ihre Politik mit verantwortlich zu
sein für die Probleme in Afrika. «Tatsache ist, dass Protektionismus
und Agrarsubventionen der USA und der EU afrikanische Bauern und
Händler in Armut und Hunger treiben», sagte am Freitag in einer
Pressekonferenz der Vizepräsident der Organisation, Yonas Endrias.
Berlin (ddp). Die Organisation «Internationale Liga für Menschenrechte» hat den G8-Staaten vorgeworfen, durch ihre Politik mit verantwortlich zu sein für die Probleme in Afrika. «Tatsache ist, dass Protektionismus und Agrarsubventionen der USA und der EU afrikanische Bauern und Händler in Armut und Hunger treiben», sagte am Freitag in einer Pressekonferenz der Vizepräsident der Organisation, Yonas Endrias.
Im Hinblick auf die Ankündigung von Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU), für 2008 den Entwicklungshilfe-Etat um 750 Millionen Euro zu erhöhen, sagte Endrias: «Afrika braucht keine Almosen, sondern einen fairen Handel.» Die afrikanischen Länder würden von den westlichen Nationen jedoch nicht als gleichwertige Partner betrachtet, sondern stets «nur als Problemfall.»
(ddp)
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