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Österreichische Resolution im UN-Sicherheitsrat thematisiert erstmals die Situation von Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen nicht vergessen


© OTS

(PR-inside.com 11.11.2009 15:06:18) - Die von Österreich heute zur Abstimmung in den UN-Sicherheitsrat eingebrachte Resolution zum Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten ist eine Premiere: Zum ersten Mal in seiner Geschichte bezieht sich der Sicherheitsrat ausdrücklich auf Menschen mit Behinderungen.

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Menschen mit Behinderungen haben ein wesentlich höheres Risiko, der Kriegsgewalt zum Opfer zu fallen und werden in Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung meist vergessen. Auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätsbehinderungen, von blinden, gehörlosen und anders behinderten Menschen wird für gewöhnlich keine Rücksicht genommen. "Licht für die Welt" begrüßt die Resolution zum Schutz der Zivilbevölkerung. "Unsere besondere Anerkennung gilt der Österreichischen Vorsitzführung im UN-Sicherheitsrat",
betont Rupert Roniger, Geschäftsführer von "Licht für die Welt". "Österreich hat überzeugend eingebracht, dass auch Menschen mit Behinderungen in bewaffneten Konflikten geschützt werden müssen. Nichtdiskriminierung und Barrierefreiheit werden so zu Leitmotiven in Situationen, die zu den schlimmsten Erfahrungen von Menschen zählen." In der neuen Resolution des UN-Sicherheitsrats wird auf die besonderen Auswirkungen von bewaffneten Konflikten auf Menschen mit Behinderungen hingewiesen. Die Internationale Staatengemeinschaft wird darin ermutigt, die Rehabilitation sowie die soziale und wirtschaftliche Reintegration von Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Zudem wird der UN-Generalsekretär aufgefordert, in seinen Berichten über Konflikte in einzelnen Ländern konkrete Schutzmaßnahmen für besonders betroffene Gruppen der Zivilbevölkerung vorzuschlagen. "Die Verabschiedung dieser Resolution ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen", erklärt Rupert Roniger. Weltweit gibt es 650 Millionen Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Jeder fünfte in absoluter Armut lebende Mensch ist behindert. Menschen mit Behinderungen zählen wie Frauen und Kinder zu den Bevölkerungsgruppen, die in bewaffneten Konflikten und Krisensituationen eines besonderen Schutzes bedürfen. Spendenkonto: PSK 92.011.650 (BLZ 60.000) Webtipp: www.licht-fuer-die-welt.at Hintergrund: LICHT FÜR DIE WELT wurde vor 21 Jahren in Wien gegründet und zählt heute zu den wichtigsten europäischen Fachorganisationen zugunsten augenkranker, blinder und anders behinderter Menschen in Entwicklungsländern. In 115 nachhaltigen Hilfsprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika setzen wir uns gemeinsam mit lokalen Partnern für die Chancen und Rechte behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen in besonders benachteiligten Regionen unserer Erde ein, und zwar ohne Ansehen von Nation, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder Religion. Rückfragehinweis: Johannes Trimmel Director, International Programme Support and Policies LICHT FÜR DIE WELT Niederhofstrasse 26, A - 1120 Wien Mobil: 0699 10 393 092 www.licht-fuer-die-welt.at www.light-for-the-world.org *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0253 2009-11-11/14:50

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