|
Nachrichten
Mädchen brach sich aus Angst vor Schule Finger © apa (PR-inside.com 15.02.2012 15:45:13) - In Kärnten hat sich ein Mädchen absichtlich einen Finger gebrochen, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Das berichtete der Vizepräsident des Kärntner Landesschulrates laut "Kronen Zeitung". Der Vorfall ereignete sich demnach schon vor einigen Monaten. Die Schülerin sei als "notorische Schulschwänzerin" verschrien gewesen, dabei habe sie sich um ihre kleine Schwester kümmern müssen.
(Klagenfurt | APA | 2012-02-15 15:43) In Kärnten hat sich ein Mädchen absichtlich einen Finger gebrochen, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Das berichtete der Vizepräsident des Kärntner Landesschulrates laut "Kronen Zeitung". Der Vorfall ereignete sich demnach schon vor einigen Monaten. Die Schülerin sei als "notorische Schulschwänzerin" verschrien gewesen, dabei habe sie sich um ihre kleine Schwester kümmern müssen.
Die Lehrerin habe irgendwann
herausgefunden, dass ihre Schülerin nur deshalb ständig fehlte, weil die Mutter Alkoholikerin und nicht fähig sei, auf die kleine Schwester aufzupassen, so, Rudolf Altersberger vom Landesschulrat. Die Pädagogin schaltete umgehend das Jugendamt ein, das auch aktiv wurde. "Die Schülerin war ja völlig überfordert mit der Situation, wollte aber nicht die Wahrheit sagen, um ihre Mutter nicht anzuschwärzen", erklärte Altersberger.
Fälle wie diese würden durch Forderungen nach strengeren Strafen für das Fernbleiben vom Unterricht, wie sie Integrationsstaatssekretär Kurz fordere, jedenfalls nicht gelöst. Gerade in sozial schwächeren Schichten seien Strafen kontraproduktiv, hier müsse es Unterstützung und Förderung für Schüler und Eltern geben, etwa durch Schulcoaches, fordert der Vizepräsident.
|
| Erklärung:
Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit apa gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur Austria Presse Agentur APA eG. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte APA.
|
|
|
|
|
|