(PR-inside.com 09.11.2009 14:08:11) - Im Ringen um eine Zukunft des Autobauers Opel fordert Thüringens
Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) von
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gemeinsame Gespräche
mit den Ressortchefs der Bundesländer mit Opel-Standorten.
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Erfurt (ddp-lth). Im Ringen um eine Zukunft des Autobauers Opel fordert Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) gemeinsame Gespräche mit den Ressortchefs der Bundesländer mit Opel-Standorten. Zudem wäre es gut, wenn auch bei den Verhandlungen des Bundes mit General Motors (GM)
die Länder mit am Tisch säßen, sagte Machnig am Montag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp in Erfurt.
Es müsse das klare Ziel sein, Beschäftigung und Standorte zu sichern, sagte Machnig weiter. Auch müsse sichergestellt werden, dass staatliche Hilfen in Europa investiert würden. Entscheidend aber sei im Moment, dass GM eine Stabilisierungs- und Wachstumsstrategie für Opel vorlege. Zu der Überlegung, Opel als eigenständiges, von GM unabhängiges Unternehmen zu führen, sagte Machnig, es habe keinen Sinn, jeden Tag neue Strukturvorschläge zu machen. «Das hilft uns nicht weiter», fügte er hinzu. Jetzt müsse man «einfach abwarten, was GM an Vorschlägen auf den Tisch legt».
Machnig bekräftigte das gemeinsame Vorgehen der Länder. Ein Überbietungswettbewerb der einzelnen Länder helfe am Ende keinem wirklich weiter.
(ddp)
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