(PR-inside.com 09.11.2009 19:38:02) - Zum Jahrestag der Pogromnacht hat Kulturministerin Martina Münch
(SPD) zur Wachsamkeit vor Rechtsextremismus aufgerufen. Freiheit und
Demokratie seien nach wie vor durch Rechtsextremismus und
Antisemitismus gefährdet, sagte Münch laut einer vorab verbreiteten
Erklärung ihres Ministeriums am Montag auf einer Gedenkstunde der
Jüdischen Gemeinde in Potsdam.
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Potsdam (ddp-lbg). Zum Jahrestag der Pogromnacht hat Kulturministerin Martina Münch (SPD) zur Wachsamkeit vor Rechtsextremismus aufgerufen. Freiheit und Demokratie seien nach wie vor durch Rechtsextremismus und Antisemitismus gefährdet, sagte Münch laut einer vorab verbreiteten Erklärung ihres Ministeriums am Montag auf einer Gedenkstunde der Jüdischen Gemeinde in Potsdam. Am historischen Standort der Synagoge mahnte sie, das Erinnern wach zu halten.
«Wir dürfen nie
vergessen, welches Unrecht damals geschehen ist», sagte die Ministerin. In der Nacht des 9. November 1938 seien in ganz Deutschland Synagogen, Wohnhäuser und Geschäfte jüdischer Mitbürger in Brand gesetzt worden. Das sei der Auftakt zu noch schrecklicheren Verbrechen der Nazis gewesen, denen Millionen von Juden zum Opfer fielen.
«Erfreulicherweise gibt es heute wieder jüdisches Leben in unserem Land», sagte die Ministerin. Es bestünden sieben Gemeinden in Brandenburg. In Potsdam werde wieder eine Synagoge im Zentrum der Stadt entstehen.
(ddp)
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