(PR-inside.com 05.11.2009 19:22:04) - Luxemburg hat dem Drängen Deutschlands auf einen stärkeren
Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten nachgegeben.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein Luxemburger
Amtskollege Luc Frieden einigten sich am Freitag in Berlin auf eine
Anpassung des Doppelbesteuerungsabkommens der Länder an den Standard
der OECD, wie ein Ministeriumssprecher mitteilte.
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Berlin (ddp). Luxemburg hat dem Drängen Deutschlands auf einen stärkeren Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten nachgegeben. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein Luxemburger Amtskollege Luc Frieden einigten sich am Freitag in Berlin auf eine Anpassung des Doppelbesteuerungsabkommens der Länder an den Standard der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (OECD), wie ein Ministeriumssprecher mitteilte.
Danach erteilen sich die Länder auf Verlangen Auskünfte für Besteuerungszwecke. Das Gespräch habe in einer «freundschaftlichen Atmosphäre» stattgefunden, hieß es. Das Protokoll zur Änderung des Abkommens soll den Angaben zufolge «baldmöglichst» in Luxemburg unterzeichnet werden.
In der Debatte über das Austrocknen von Steueroasen wie Luxemburg und Liechtenstein war es in diesem Jahr zum Streit zwischen Schäubles Vorgänger Peer Steinbrück (SPD) und Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker gekommen.
(ddp)
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