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Wissenschaft & Forschung

Bei der vierten Tagung der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung diskutieren namhafte Referenten aktuelle Erkenntnisse der Alters- und Alternsforschung./ Verleihung des zweiten, mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreises „Altern und Arbeit.“

Ältere Arbeitnehmer: Schwächen frühzeitig erkennen und Potenzial bewahren



(PR-inside.com 06.08.2009 11:18:37)

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‚Fachkräftemangel’ ist eines der Schlagworte, die seit einiger Zeit ver-stärkt in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Im letzten Jahr konnten hierzulande alleine 64.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Eine alarmierende Zahl – vor allem vor dem Hintergrund, dass jedes fünfte Unternehmen in den kommenden fünf Jahren Ingenieure ersetzen muss, die altersbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Keine Frage: Vor dem Hintergrund einer zunehmend alternden Bevölkerung wird die Förderung
älterer Arbeitnehmer branchenübergreifend immer wichtiger. Trotzdem haben viele Unternehmen deren Potenzial noch nicht erkannt. Obwohl das DEKRA Innovationsbarometer 2009 bestä-tigt, dass diese ein wichtiger Einflussfaktor auf die Innovationen eines Unternehmens sind. Denn ältere Angestellte können auf einen hohen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen. Und es kann ein reger Austausch zwischen den Generationen stattfinden.
DEKRA-Chef Dr. h.c. Klaus Schmidt warnt davor, dass die Kompe-tenzlücke in Deutschland weiterhin offen bleibe, wenn ältere Arbeitnehmer nicht stärker in den Lern- und Innovationsprozess ein-gebunden würden. Andernfalls verschärfe sich der Fachkräftemangel spätestens mit anziehender Konjunktur.

Unternehmen müssen also umdenken. Sie sollten verstärkt an Stell-schrauben wie der Gesundheit, Motivation und der Qualifikation ihrer Mitarbeiter ansetzen. Wie können mögliche Einschränkungen und Veränderungen frühzeitig erkannt werden? Und welche Maßnahmen der Intervention bzw. welche Trainingsmethoden sollte man wählen, damit die Arbeitnehmer möglichst fit und motiviert bis zum 67. Lebens-jahr arbeiten?

Diesen Fragen gehen namhafte Referenten aus dem Bereich der Al-ters- und Alternsforschung bei der

4. Tagung der Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung
am 1. und 2. Oktober 2009
im Gustav Heinemann Haus, Bonn

nach. Referenten wie Prof. Dr. Michael Falkenstein von der Universität Dortmund, Prof. Dr. Christian Stamov Roßnagel von der International University Bremen oder Prof. Frerich Frerichs von der Hochschule Vechta, um nur einige zu nennen, tragen dazu bei, dass auch diese Tagung eine Mischung aus informativen und hochaktuellen Themen aus Wissenschaft und Praxis bietet. Die Veranstaltung gliedert sich in die drei Themenblöcke ‚Gesundheit’, ‚Qualifikation’ und ‚Motivation’.

Bekanntgabe des 2. Innovationspreisträgers „Altern und Arbeit“
Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung schrieb in diesem Jahr zum zweiten Mal den Innovationspreis „Arbeit und Alter“ 2009 aus. Dieser ist erneut mit 10.000 Euro dotiert. Nachwuchswissenschaftler aus den unterschiedlichsten Fachbereichen waren aufgerufen, ihre Arbeiten zur physischen, psychischen oder kognitiven Leistungsfähigkeit und letzt-lich dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer einzusenden. Aus den insgesamt 18 Zusendungen hat die siebenköpfige Jury – be-stehend aus namhaften Experten in diesem Bereich – zunächst die sechs Besten ausgewählt. Die Verfasser stellen diese Arbeiten wäh-rend der Tagung der Stiftung erstmals der Öffentlichkeit vor. Erst hier wird der Gewinner bekannt gegeben und der Innovationspreis verlie-hen.

Weitere Informationen unter www.becker-stiftung.de
Kontaktinformation:
Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung



Kontakt-Person:
Susann Kocura

Telefon: 0221-9346470
E-Mail: e-Mail

Web: www.becker-stiftung.de




Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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