(PR-inside.com 23.11.2009 14:25:05) - Die Linkspartei erwartet eine unverzügliche Aufklärung der
angeblichen Bespitzelung ihres Vorsitzenden Oskar Lafontaines durch
Privatdetektive. Es sei «skandalös und unfassbar», wenn das Mitglied
eines Verfassungsorgans bespitzelt werde, sagte
Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch am Montag in Berlin. Die
zuständigen Bundesbehörden müssten hier für Klarheit sorgen.
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Berlin (ddp). Die Linkspartei erwartet eine unverzügliche Aufklärung der angeblichen Bespitzelung ihres Vorsitzenden Oskar Lafontaines durch Privatdetektive. Es sei «skandalös und unfassbar», wenn das Mitglied eines Verfassungsorgans bespitzelt werde, sagte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch am Montag in Berlin. Die zuständigen Bundesbehörden müssten hier für Klarheit sorgen. Das Nachrichtenmagazin «Focus» hatte berichtet, dass der damalige Bundestagsfraktionschef der Linken Ende 2007 von vier Detekteien observiert
worden war.
Lafontaine hatte sich in der vergangenen Woche einer Krebsoperation unterzogen, die er nach Angaben von Bartsch gut überstanden hat. «Es gibt innerhalb der Linken keine Nachfolgedebatte», sagte der Bundesgeschäftsführer. Die Partei gehe davon aus, dass Lafontaine im Januar seine politische Arbeit wieder aufnehme.
(ddp)
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