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Bau & Immobilien

LEWO Unternehmensgruppe zu den Ideen der Großen Koalition zur Förderung von Immobilieneigentum

LEWO Unternehmensgruppe zu den Ideen der Großen Koalition zur Förderung von Immobilieneigentum
Familien sollen beim Ersterwerb durch Baukindergeld gefördert werden

 

PR-Inside.com: 2018-02-14 17:52:51
Leipzig: 14.02.2018. „Es ist löblich, dass die neue Bundesregierung unter bestimmten Voraussetzungen Familien fördern will, aber wir vermissen nach wie vor Initiativen, den privaten Wohnungsbau zu unterstützen“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. So zeichnen sich in dem Zusammenspiel der neuen, alten Koalition nur wenige Änderungen ab, die Deutschland aus der Wohnungsmisere helfen könnten. „Die Ideen der CDU-SPD-Koalition sind bislang überschaubar“, so LEWO-Geschäftsführer Praus.


Baukindergeld für Ersterwerb

Dabei sollen Familien laut Regierungsentwurf durch ein Baukindergeld gefördert werden. Gezahlt werden beim Ersterwerb, Neubau oder Bestandskauf 1200 Euro je Kind pro Jahr - jeweils über zehn Jahre. „Im gewissen Sinne ergibt sich damit ein Ersatz für die Eigenheimzulage, die vor 12 Jahren abgeschafft wurde“, meint der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus. Allerdings musste Kanzlerin Merkel auch den Vorstellungen der SPD Rechnung tragen und so wurde das Baukindergeld an das Jahreseinkommen gekoppelt. Danach wird das Baukindergeld lediglich bis zur Einkommensgrenze von 75.000 Euro gezahlt. Für jedes Kind gibt es zudem einen Freibetrag von 15.000 Euro. „Wenngleich dieser Vorschlag zu begrüßen ist, dürfte es in den wesentlichen Metropolen Deutschlands eng werden. Wenn in Hamburg eine Doppelhaushälfte kaum unter 700.000 Euro zu haben ist, dürfte es selbst bei einem Einkommen von 75.000 Euro im Jahr knapp werden, eine Finanzierung zu bekommen, wenn nicht das nötig Eigenkapital vorhanden ist“, meint LEWO-Geschäftsführer Praus.

Senkung der Grunderwerbsteuer im Gespräch

„Darüber hinaus soll gegebenenfalls die Grunderwerbsteuer gesenkt werden, wenngleich dies Ländersache ist. Zumindest ist das Thema Grunderwerbsteuer im Gespräch“, meint der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe. Die Grunderwerbsteuern in Deutschland steigen seit Jahren stetig. Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss rät daher, diese deutschlandweit bei 3,5 Prozent einzufrieren. Derzeit tendieren sie eher in Richtung fünf oder sechs Prozent. „Die Senkung der Grunderwerbsteuer würde unter dem Strich mehr bringen als Förderungen wie beispielsweise das Baukindergeld, so der ZIA. Am besten wäre eine Kombination aus beiden“, so der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe, Stephan Praus. Aber „im Gespräch“ hieße ja noch gar nichts. Die Verbände der deutschen Bausparkassen begrüßen jedenfalls die Pläne von Union und SPD zum Thema Wohnen. Das Baukindergeld und die mögliche Entlastung bei der Grunderwerbsteuer würden dazu beitragen, die Wohneigentumsbildung in Deutschland zu fördern.

Verhinderung von Luxussanierungen

Um sogenannte Luxussanierungen zu verhindern, soll deren Umlegung auf die Mieter verringert werden. Danach können Vermieter von den Kosten einer Modernisierung jährlich nur noch acht Prozent durch eine Mieterhöhung auf die Mieter umlegen. Diese Regelung wird laut Entwurf auf fünf Jahre befristet und zum Laufzeitende überprüft. Bisher sind es elf Prozent, gefordert hatte die SPD fünf Prozent. Zudem wurde ein Deckel eingezogen: Die Miete darf nach einer Modernisierung um nicht mehr als drei Euro pro Quadratmeter innerhalb von sechs Jahren steigen. „Wir sehen eine Fülle an Prozessen auf Deutschlands Gerichte zukommen, was eine Luxussanierung ist und was nicht. Mal sehen, was dieser Programmvorschlag in der Praxis mit sich bringt“, meint der LEWO-Geschäftsführer.

Wenn alles nicht hilft, Sozialbau...

Grundsätzlich soll der Bau von Sozialbauwohnungen in den kommenden Jahren deutlich gefördert werden. Hierfür will die Bundesregierung zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Bis zum Jahr 2021 sollen so 1,5 Millionen neue Sozialbauwohnungen gebaut werden. Das entspricht 375.000 Wohnungen pro Jahr. Bislang klagen die meisten Unternehmen der Wohnungswirtschaft über schwierige Genehmigungsverfahren. „Neben den finanziellen Förderungen ist die kommende Bundesregierung gut beraten, auch die sonstigen Voraussetzungen zur Schaffung von sozialem Wohnungsbau zu verbessern“, so Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.

Presseinformation


Veröffentlicht durch
Stephan Praus
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