(PR-inside.com 08.11.2009 15:18:03) - Der Ingolstädter Autokonzern Audi leidet nach Ansicht des
Entwicklungsvorstands Michael Dick zwar auch an den Folgen der
Finanzkrise, ist aber «mit einem halben blauen Auge» davon gekommen.
Ziel sei es, möglichst bald wieder über eine Million Fahrzeuge pro
Jahr zu verkaufen, sagte Dick dem Nachrichtenmagazin «Focus». In
diesem Jahr rechne Audi mit 920 000 verkauften Wagen.
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München (ddp). Der Ingolstädter Autokonzern Audi leidet nach Ansicht des Entwicklungsvorstands Michael Dick zwar auch an den Folgen der Finanzkrise, ist aber «mit einem halben blauen Auge» davon gekommen. Ziel sei es, möglichst bald wieder über eine Million Fahrzeuge pro Jahr zu verkaufen, sagte Dick dem
Nachrichtenmagazin «Focus». In diesem Jahr rechne Audi mit 920 000 verkauften Wagen.
Um das Ziel zu erreichen, setze das Unternehmen verstärkt auf Energiespar-Technologien. Den Leichtbau bezeichnete Dick als eine der Kernkompetenzen von Audi: «Unser Ziel ist, dass die neuen Modelle immer deutlich leichter sein werden, als die letzte Generation - Leichtbau steckt in den Genen unserer Fahrzeuge.» Durch diese Umkehrung der Gewichtsspirale ließen sich bei einigen Modellen bis zu 200 Kilogramm einsparen. «So senken wir den Verbrauch um etwa einen Liter pro 100 Kilometer», sagte Dick.
Die Motoren sollen künftig auch kleiner werden mit geringerem Hubraum und weniger Zylindern, wie Dick weiter sagte. Bei diesem «Downsizing» kämen «aufgeladene Motoren mit gleicher Leistung, aber geringerem Hubraum zum Einsatz». Beim A3 mache das sparsamste Modell nach sehr zögerlichem Anlauf jetzt ein Fünftel des Volumens aus. Auch beim großen Audi A6 griffen immer mehr umweltbewusste Kunden zu den kleinen, sparsamen Dieselmotoren und freuten sich «über einen Verbrauch von nur sechs bis sieben Litern in einem so großen Wagen», sagte Dick.
(ddp)
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