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2400 Pädagogen aus- und weitergebildet - Ausstattung an Schulen auf Bundesstandard

Lehrer an den Computer


Lehrer an den Computer
Lehrer an den Computer ©ddp

(PR-inside.com 28.01.2007 11:18:12) - Bei der Computerausstattung und PC-Nutzung an den Schulen
Sachsen-Anhalts richtet sich der Fokus der Landesschulpolitik immer
stärker auf die Weiterbildung der Lehrer.

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Magdeburg (ddp-lsa). Bei der Computerausstattung und PC-Nutzung an den Schulen Sachsen-Anhalts richtet sich der Fokus der Landesschulpolitik immer stärker auf die Weiterbildung der Lehrer. «Wir haben festgestellt, dass es einen hohen Bedarf bei den Lehrern an der Vermittlung von Grundkenntnissen am PC gibt», sagt der
Sprecher des Kultusministeriums, Jens Antefuhr, im ddp-Gespräch. Für das kommende Schuljahr sei ein Ausbildungsprojekt vorgesehen, bei dem rund 2000 Lehrer an Computern qualifiziert werden sollen. In der Initiative «Schulen ans Netz» waren in Sachsen-Anhalt in den vergangenen vier Jahren insgesamt 2400 Pädagogen im Umgang mit Computern aus- und für die Lehre am Rechner und im Internet weitergebildet worden. «Grundsätzlich ist die Ausstattung der Schulen in Sachsen-Anhalt vernünftig und auf dem bundesdeutschen Standard», sagt der Direktor des Landesinstituts für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung Halle (LISA), Siegfried Eisenmann. Dabei gebe es auch keine signifikanten Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Schulen. Allerdings sei heute auch nicht mehr die technische Ausstattung das Problem, sondern die pädagogische Umsetzung von Bildungsinhalten und -konzepten am Computer. Hier bestehe eine Art Generationenproblem: Rechner und Internet seien als Bildungsquellen für viele Lehrer weiter entfernt als für viele Schüler, die heute mit Informationselektronik aufwachsen. Der Landessprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften, Hans-Dieter Klein, sieht insbesondere in der mangelnden Kontinuität der Ausbildung ein Problem: «Die Vernetzung der Computer und damit eine wichtige Voraussetzung für das gemeinsame Arbeiten ist oft nicht gegeben.» Viele Kabinette seien auch nur einigen Fächern vorbehalten und nach Unterrichtsschluss geschlossen. Das Erstellen von Formeln und Grafiken in Mathematik, die Internetsuche nach Texten und Autoren in Deutsch und die Betrachtung und Besprechung von Kunstwerken im Netz müssten zur Normalität gehören. Programmierung sei schließlich nur ein Aspekt der Ausbildung mit den neuen Medien. «Viele Schulabgänger hatten eine Ausbildung am Computer, doch sie sahen da vielleicht, wie man im Basic wackelnde Dreiecke konstruiert, statt mit Word oder Powerpoint umzugehen», erklärt Landeselternratssprecherin Kathrin Hinze. Als gute Beispiele für die Arbeit mit Computern im Unterricht und nach der Schule nennt der Landeselternrat das Sekundarschulzentrum in Gröbzig, weil dort die Schüler auch nach dem Unterricht noch ohne größere Hürden an den Schulrechnern sitzen können. LISA-Direktor Eisenmann führt als Beispiel für eine gute frühe Computerbildung die Grundschule Kastanienallee in Halle an. An den Gymnasien habe nahezu überall die Lehrerschaft die Computernutzung in ihre Lehre integriert. (ddp) © ddp

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