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«Wir haben kein Wasser, kein Essen, keine Medikamente»

«Spiegel»: Lage an Bord der «Hansa Stavanger» immer dramatischer



(PR-inside.com 04.07.2009 11:20:04) - Die Situation der Mannschaft an Bord des von somalischen Piraten
entführten deutschen Frachters «Hansa Stavanger» wird nach einem
Medienbericht immer dramatischer. In einer E-Mail hat der Kapitän
die Lage an Bord geschildert, wie das Nachrichtenmagazin «Der
Spiegel» am Samstag vorab berichtete. Darin heißt es: «Wir haben
kein Wasser, kein Essen, keine Medikamente.»

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Hamburg (ddp-nrd). Die Situation der Mannschaft an Bord des von somalischen Piraten entführten deutschen Frachters «Hansa Stavanger» wird nach einem Medienbericht immer dramatischer. In einer E-Mail hat der Kapitän die Lage an Bord geschildert, wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete. Darin heißt es: «Wir haben kein Wasser, kein Essen, keine Medikamente.» Die Mannschaft sei emotional und
physisch am Ende. Die Piraten hätten sämtliche Habseligkeiten der Seeleute geraubt, viele Besatzungsmitglieder seien krank, berichtet der Schiffsführer weiter. Einmal hätten ihnen die Piraten die Augen verklebt und knapp über ihre Köpfe hinweg geschossen. «Wir können nicht mehr.» Die Freibeuter halten die 24 Seeleute bereits seit dem 4. April vor dem Piratennest Haradere in ihrer Gewalt. Zur Mannschaft gehören fünf Deutsche, darunter der Kapitän und der Nautische Offizier. Wie das Magazin weiter berichtet, gestalten sich die Lösegeldverhandlungen schwierig, weil die Piraten immer wieder neue Forderungen stellten. Zuletzt war der Kontakt zwischen den Piraten und der Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg drei Wochen lang komplett abgebrochen. Seit vergangenem Freitag wird wieder verhandelt. (ddp)


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