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Emilia Müller will in China für Kampf gegen Produktpiraterie werben

«Ideenklau vernichte Arbeitsplätze»


«Ideenklau vernichte Arbeitsplätze»
«Ideenklau vernichte Arbeitsplätze» ©ddp

(PR-inside.com 08.11.2009 07:33:02) - Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) will sich bei ihrer
China-Reise in den nächsten Tagen für einen gemeinsamen Kampf gegen
Produktpiraterie stark machen. Für ein innovatives und kreatives
Land wie Bayern habe der wirksame Schutz des geistigen Eigentums
eine enorme Bedeutung, sagte Müller am Sonntag der
Nachrichtenagentur ddp in München.

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München (ddp-bay). Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU) will sich bei ihrer China-Reise in den nächsten Tagen für einen gemeinsamen Kampf gegen Produktpiraterie stark machen. Für ein innovatives und kreatives Land wie Bayern habe der wirksame Schutz des geistigen Eigentums eine enorme Bedeutung, sagte Müller am Sonntag der Nachrichtenagentur ddp in München. Gerade China als stärkste Wirtschaftsnation in Asien habe bei der Durchsetzung geistiger
Eigentumsrechte eine Schlüsselrolle. Der internationale Handel mit gefälschten und nachgeahmten Produkten habe in den vergangenen Jahren «dramatische Ausmaße angenommen», beklagte die Ministerin und betonte: «Marken- und Produktpiraterie sind kein Kavaliersdelikt, sondern Wirtschaftskriminalität.» Ideenklau vernichte Arbeitsplätze und gefährde die Innovationskraft der bayerischen Wirtschaft. «Deshalb müssen wir neue Wege zur Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie gehen. Dazu dient auch meine Reise nach China», betonte die CSU-Politikerin. Müller beginnt am Dienstag eine sechstägige China-Reise. Dabei wird sie Peking sowie die bayerischen Partnerprovinzen Guangdong und Shandong besuchen. Ziel der Reise ist der Ministerin zufolge der weitere Ausbau der Beziehungen zwischen dem High-Tech-Land Bayern und der weltweit führenden Wachstumsregion China. «Nach wie vor kommt der Politik auf dem chinesischen Markt eine zentrale Türöffner-Funktion zu», erläuterte Müller. «China zieht mit einem aktuellen Wachstum von knapp neun Prozent die Welt.» Von diesem «Kuchen» wolle Bayern für seine Unternehmen und Arbeitsplätze «ein gutes Stück». Darüber hinaus will die Ministerin in China für die Olympiabewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 werben: «Das ist für Bayern ein ganz wichtiges Zukunftsprojekt. Peking hat 2008 perfekte Sommerspiele organisiert. Das ist ein großer Erfahrungsschatz.» (ddp)


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