(PR-inside.com 08.11.2009 11:18:05) - Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veranstaltet am Montag eine Protestaktion zur Angleichung der Gehälter der
ostdeutschen Einzelhandelsbeschäftigten an das Westniveau. Unter dem
Motto «Tarifmärchen» solle zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf die
nach wie vor bestehenden Einkommensunterschiede hingewiesen werden,
teilte ver.di-Landesfachbereichsleiterin Erika Ritter in Berlin mit.
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Berlin (ddp-bln). Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veranstaltet am Montag (9. November) eine Protestaktion zur Angleichung der Gehälter der ostdeutschen Einzelhandelsbeschäftigten an das Westniveau. Unter dem Motto «Tarifmärchen» solle zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf die nach wie vor bestehenden Einkommensunterschiede hingewiesen werden, teilte ver.di-Landesfachbereichsleiterin Erika
Ritter in Berlin mit. Sie forderte «gleiche Einkommen für gleiche Arbeit».
Die Aktion am Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte sei der Auftakt zu einer Kampagne für die Anhebung der Einkommen in Ostberlin und Brandenburg an das Westberliner Niveau. Nach Angaben der Gewerkschaft müssen Vollzeitbeschäftigte in Ostberlin und Brandenburg bei gleichem Gehalt eine Stunde länger arbeiten als ihre Kollegen in Westberlin. Zudem erhielten sie weniger Weihnachts- und Urlaubsgeld.
(ddp)
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