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Kunst

8. Lange Nacht der Ateliers im Kunstzentrum Tegel-Süd in Berlin

Samstag, 12. November 2015, 18 – 24 Uhr „8. Lange Nacht der Ateliers" und Sonntag, den 13. Nov. 2015, 11 - 17 Uhr im Kunstzentrum Tegel-Süd Neheimer Str. 54-60, 13507 Berlin.
Atelier & Galerie Sterzenbach
Atelier & Galerie Sterzenbach
PR-Inside.com: 2016-11-05 11:59:11
Hallo und guten Tag,

der Herbst gilt als die an Veranstaltungen reichste Zeit des Jahres. Daher

erlaube ich mir auf einen wichtigen Termin für alle Kunstinteressierten

schon jetzt hinzuweisen:

Samstag, 12. November 2015, 18 – 24 Uhr

„8. Lange Nacht der Ateliers"

und Sonntag, den 13. Nov. 2015, 11 - 17 Uhr

im Kunstzentrum Tegel-Süd

Neheimer Str. 54-60, 13507 Berlin.

Bus: X33 und 133 Kamener Weg, ca. 5 Min. Fußweg

Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler des Hauses öffnen ihre Ateliers


und präsentieren ihre Arbeiten von Malerei über Grafik, Bildhauerei,

Fotografie, Glas-, Metall-, Textilkunst und etliches mehr. Der Eintritt ist frei.

Programm - Samstag, 12. November 2016

18:00 Uhr - Galerie im 1.OG:

Eröffnung durch die Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Frau Katrin Schultze-Berndt.

Einführung: Gerd Appenzeller (Tagesspiegel)

18:00 in der Galerie im 1.OG und davor:

Anschließend Präsentation einer Gemeinschaftsausstellung der Künstler-innen des Hauses.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Chris Reinhardt & Felix Dubiel (Jaz/Pop/Classics)

Siehe auch Einladung anbei als PDF-Dokument.

In meinem Atelier im 2. OG / Raum 203 und 204 zeige ich sowohl neueste Werke (Thema: Selbstporträt und biographische Selbstdarstellung), als auch Arbeiten der letzten Jahre, dieses Jahr wieder wegen des großen Interesses viele kleine, gerahmte Werke zu erschwinglichen Preisen.

Außerdem werden in der Ausstellung Ferroprints gezeigt - eine neue Technik.

Ferroprints (Idee + Beschreibung der Technik)

Die Idee aus Schrott Kunst zu machen ist alt. Meist handelt es sich jedoch um Skulpturen, Collagen, Montagen etc. Der Rost ist bei diesen Kunstformen oft gewollt. Der Schrott ist damit eine schier unerschöpfliche Quelle für Rohmaterialien, die wieder aufgearbeitet, umgeformt und neu kombiniert zu Kunstobjekten werden. Mit der von mir erfundenen Technik der "Ferroprints" wird Schrott mit Hilfe der Oxydation zu Kunstobjekten transformiert. Auf die Idee, mir die Oxydation von Eisen zu Nutze zu machen, bin ich vor Jahren über einen Zufall gekommen. Ich habe einen Hammer aus Versehen auf einem feuchten Blatt Aquarellpapier liegen lassen. Am nächsten Tag musste ich feststellen, dass der Hammer auf dem Aquarellpapier einen rostfarbenen Abdruck hinterlassen hatte. Im ersten Moment wollte ich das "verdorbene" Blatt wegschmeißen. Dann fielen mir jedoch die interessanten Strukturen und differenzierten Farbtöne des Hammerabdrucks auf dem Blatt auf, die mich faszinierten. Ich habe dann mit anderen Eisenteilen und unterschiedlichen Flüssigkeiten und Farben experimentiert und war von den Ergebnissen begeistert. Inzwischen habe ich eine große Auswahl an Schrottteilen von einem nahe liegenden Schrottplatz gesammelt. Bei der Auswahl dieser Teile habe ich darauf geachtet, dass sie möglichst flach und unterschiedliche Formen hatten. Häufig war eine Grobbearbeitung mit der Blechschere oder dem Richten mit einem Hammer notwendig. Als Unterlage benutze ich meist weißes, raues Zerkall Bütten-Kupferdruckpapier, 250 g/qm, in den Größen von 38x54cm bis 76x106cm. Je nach Größe der Eisenteile wähle ich das passende Format des Papiers aus. Diese Papier lege ich in eine Fotowanne und komponiere darauf mein Motiv mit den passenden Eisenteilen. Ich schiebe die Eisenteile auf dem Papier solange hin und her bis ich mit der Komposition zufrieden bin. und unter den Eisenteilen verteilt. Dann gieße ich Wasser, Tee oder konzentrierten Essig über das Blatt und unter die Eisenteile. Die im Tee oder Essig enthaltenen Säureanteile sorgen dafür, dass der Oxydationsprozess beschleunigt wird. Zum Schluss verteile ich flüssige Aquarellfarben oder mit Caparol-Binder vermischte Pulverfarben über das ganze Blatt. Bei der Auswahl der Farben achte ich darauf, dass sie gut verlaufen und eigene Strukturen bilden. Wenn ich verhindern will, dass die Farben vom Blatt laufen, lege ich an den Seiten schmale Holzleisten unter das Papier. Die Eisenteile werden mit Hilfe von schweren Gegenständen beschwert, damit sie sich gut auf dem Papier abdrücken.

Ich lasse sie ca. 24 - 48 Stunden in der Wanne. Bevor die Farbe trocknet hebe ich die Eisenteile vorsichtig vom Papier und je nach Zusammensetzung der Eisenteile sind über Nacht deren Abdrücke in sehr nuancenreichen Rot-, Braun- und Ockertöne auf dem Blatt entstanden, z.T. vermischt mit den Aquarellfarben. Weitere Arbeiten an dem Blatt sind nach dem Trocknen möglich. Zum Beispiel mit Hilfe der Collage oder ganz einfach mit dem Pinsel. Die besten Ergebnisse werden mit einem Passe-Partout versehen und hinter Glas gerahmt.

Die Werke wurden auf verschiedenen Ausstellungen mit großem Erfolg - auch in finanzieller Hinsicht - gezeigt. Ein Teil meiner Künstlerkollegen war sehr interessiert und hat diese Idee aufgegriffen und mit ihren eigenen bildnerischen Ideen und Fähigkeiten umgesetzt.

Termin bitte vormerken und dann bis dahin! Ich freue mich auf Deinen/Ihren Besuch!

Mit freundlichem Gruß

Heinz Sterzenbach

Maler & Grafiker

Atelier im Kunstzentrum Tegel-Süd, Raum 203 und 204

Neheimer Str. 54-60, 13507 Berlin-Tegel,

Tel. 030-434 004 70

Fu: 0172 - 432 63 22

galerie@sterzenbach.de

www.sterzenbach.de

Presseinformation
Atelier & Galerie Sterzenbach
Neheimer Str. 54-60

Heinz Sterzenbach
Teilnehmer
0172-4326322
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www.sterzenbach.de

Veröffentlicht durch
Heinz Sterzenbach
+493043400470
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