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Politik
Die Partei hat einschränkende Auflagen für die Berichterstattung über ihren Parteitag verhängt
Landespressekonferenz kritisiert Auflagen der rechtsextremen NPD (PR-inside.com 06.03.2009 21:56:20) - Die Landespressekonferenz Sachsen (LPK) hat die von der
rechtsextremen NPD erteilten Auflagen zur Berichterstattung über
deren Parteitag am Sonntag (8. März) scharf kritisiert. Die Partei
verstoße «in vielfachen Punkten gegen jegliche Grundregeln für eine
freie und ungehinderte Berichterstattung», teilte die LPK am Freitag
in Dresden mit.
Dresden (ddp-lsc). Die Landespressekonferenz Sachsen (LPK) hat die von der rechtsextremen NPD erteilten Auflagen zur Berichterstattung über deren Parteitag am Sonntag (8. März) scharf kritisiert. Die Partei verstoße «in vielfachen Punkten gegen jegliche Grundregeln für eine freie und ungehinderte Berichterstattung», teilte die LPK am Freitag in Dresden mit. In den Auflagen sei ein «massiver Verstoß gegen die im Grundgesetz
verbürgte Pressefreiheit» zu sehen.
Eine «Vorauswahl von Journalisten nach Gutdünken des Veranstalters» ist aus Sicht der LPK mit dem Presserecht «völlig unvereinbar». Die bisherige Berichterstattung der Kollegen dürfe kein Kriterium für ihren freien Zugang zu einem Parteitag sein. Inakzeptabel sei auch die erst kurzfristige Bekanntgabe des Veranstaltungsortes, der die Arbeit der Journalisten zusätzlich erschwere, hieß es weiter.
Zudem kritisierte die LPK die Auflage, dass Fernsehteams vorab mitteilen sollten, «welche Aufnahmen vom Parteitagsgeschehen gemacht werden sollen». Die LPK fordert den Landesverband der NPD Sachsen auf, die Auflagen sofort zurücknehmen und eine freie Berichterstattung «aller am Parteitag interessierten Journalisten» zu ermöglichen.
Die Landespressekonferenz ist ein als Verein organisierter Zusammenschluss der landespolitischen Korrespondenten.
(ddp)
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