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«In Extremfällen kann es auch zu Standortschließungen wie im Frühjahr in Mexiko kommen«

Konzerne rüsten sich gegen Schweinegrippe-Ausfälle



(PR-inside.com 07.11.2009 11:47:02) - Große deutsche Konzerne rüsten sich derzeit mit Aufklärungs- und
Impfaktionen sowie Pandemieplänen gegen mögliche
Schweinegrippe-Ausfälle. «Falls es zu größeren Personalausfällen
kommt, stellen wir einen Notbetrieb über individuelle
Standort-Lösungen sicher», sagte eine Sprecherin des
Daimler-Konzerns der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag» laut
Vorabbericht vom Samstag.

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München (ddp). Große deutsche Konzerne rüsten sich derzeit mit Aufklärungs- und Impfaktionen sowie Pandemieplänen gegen mögliche Schweinegrippe-Ausfälle. «Falls es zu größeren Personalausfällen kommt, stellen wir einen Notbetrieb über individuelle Standort-Lösungen sicher», sagte eine Sprecherin des Daimler-Konzerns der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag» laut Vorabbericht vom Samstag. «In Extremfällen kann es auch zu Standortschließungen wie im Frühjahr in Mexiko kommen«,
sagte die Sprecherin. Das dortige Werk sei drei Tage wegen Schweinegrippe geschlossen gewesen. Unternehmen wie der Stahlkonzern ThyssenKrupp haben dem Bericht zufolge ihren Mitarbeitern klare Impfempfehlungen ausgesprochen und auch schon mit Impfungen begonnen. «Unser Stahlwerk in Duisburg-Hamborn ist inzwischen auch offizielle Impfstelle», sagte ein ThyssenKrupp-Sprecher der Zeitung. Er fügte hinzu: «Ein Krisenstab ist eingerichtet, er steht wegen unserer Auslandsmitarbeiter in Kontakt mit dem Auswärtigen Amt.» Die Lufthansa, die jeden Tag rund 200 000 Passagiere fliegt, hat dem Bericht zufolge bei den zuständigen Behörden vergeblich Anträge für Schweinegrippen-Impfaktionen für ihre Mitarbeiter gestellt. «Unsere Flugkapitäne und Flugbegleiter sind von den Gesundheitsbehörden als nicht gefährdet eingestuft worden, so dass es keine Impfaktionen gibt», sagte ein Lufthansa-Sprecher. Der Siemens-Konzern belässt es derzeit noch bei Mitarbeiter-Aufklärung über Hygiene- und Impfmaßnahmen, wie die Zeitung berichtet. Ein Sprecher wird mit den Worten zitiert: «Wir haben Pandemiepläne, sehen aber noch keine konkrete Gefährdungslage für unser Unternehmen. Sollte sich die Krankheit ausbreiten, können wir schnell und angemessen reagieren.» (ddp)


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