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Familie & Kinder

Konzept für Männerhaus in Kiel / Schleswig-Holstein (und Hamburg) öffentlich vorgestellt



(PR-inside.com 23.11.2012 11:32:58) - Eine Kieler Initiative hat ein grundsätzliches Konzept für ein Männerhaus bzw. `Familienhaus`in Schleswig-Holstein und Hamburg vorgestellt. Dieses wurde an Parteien und soziale Organisationen in den Ländern geschickt mit Bitte um Unterstützung

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Die vom Kieler Pädagogen, Therapeuten Wolfgang Laub gestartete ehrenamtliche Initiative wird bereits von mehreren, auch auf diesem Gebiet tätigen, als gemeinnützig anerkannten Vereinen unterstützt und von vielen weiteren Organisationen, Parteien, Fachleuten und Betroffenen sehr begrt. Es werden hier frühere diesbezügl. Initiativen aufgegriffen, mit denen Laub auch in Kontakt steht. Ebenso wie mit dem einzigen Männerhaus der Schweiz (das dort auch nun öffentl. bzw. kirchl. Förderung
bekommt und die Initiative auch sehr begrt). SH bzw. HH könnten sich hier laut Laub auch positiv hervortun- als erstes Bundesland, das dies in Deutschland unterstützt.
Denn über 400 Frauenhäusern in Deutschland- für deren bessere Unterstützung sich die Initiative auch einsetzt- stehen dort bisher nur 2 „Männerhäuser“ entgegen. Obwohl Männer auch z. B. nach dem Gender Datenreport des Bundesfamilienministeriums von körperl. Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen wohl quantitativ in annähernd gleichem Ausmaß wie Frauen betroffen sind (und zudem auch anderer Gewalt, Missbrauch usw.). Dies deckt sich mit Erfahrungen auch aus Laubs Praxis, auch als Umgangspfleger und Verfahrensbeistand, sowie Berichten vieler anderer Berater, Therapeuten und Betroffenen (auch - Verbänden) auch in SH und HH . Auch div. andere Studien und kriminalist. Statistiken belegen, dass Männer, männl. Jugendliche und Kinder etwa genauso oft Opfer häuslicher Gewalt sind wie Frauen (bzw., nach vorsichtigeren Schätzungen, zumindest etwa halb so oft). Zusätzlich ja auch noch oft außerfamiliärer physischer, psych., seelischer Gewalt, Folgen auch von Trennungen - auch für Kinder- usw. Auch in ganz S.H. und Hamburg fehlt es aber an, analog zu Frauenhäusern, entsprechenden `niederschwelligen` Anlaufstellen, Zufluchtorten.
Die Initiative schlägt deshalb ein Pilotprojekt in S.H. vor, z. B. in der Landeshauptstadt Kiel, bzw. in Hamburg. Mit zusammen einer greren Einwohnerzahl als Berlin, dem Standort eines der beiden bestehenden Männerhäuser in Deutschland. Nach Aussage von Peter Thiel, dessen Initiator,in einem Interview mit der SH.Z im Oktober 2012 liegt dort der Bedarf bei rund 1000 Fällen im Jahr“ wo es sehr eskaliert. Zahlen der Kriminalstatistik sprechen von etwa 1750 Betroffenen. Das bestätigte in Interviews (z. B. mit der Süddeutschen Zeitung vom 5.9. 2012) auch der Berliner Polizeisprecher Tönnjes, der dort ergänzte Männer werden als Opfer nicht ernst genommen. Ein Mann, der sich meldet, weil er grün und blau geschlagen wurde, dem glaubt man nicht. Die Gesellschaft kann es sich nicht vorstellen, also gibt es das auch nicht. Wie die Kriminalstatistik 2011 belegt geht aber immer mehr häusl. Gewalt von Frauen aus, Tendenz steigend. Fast jeder 4. Tatverdächtige war weiblich. Auch nach einer Studie der Bundesregierung, des BMFSFJ "Gewalt gegen Männer) erfuhren bereits 23 % der dort untersuchten Männer körperl. Auseinandersetzungen oder sexualisierte Gewalt in Partnerschaften. Die bisherigen Männerhauser in Berlin und Oldenburg sind auch sehr überlaufen. Dass in einer deutlich greren Stadt wie in Kiel bzw. sogar Hamburg (und ganz S.H.) ein geringerer Bedarf als alleine schon in Oldenburg besteht ist durch nichts belegt. Zumindest eine – wie dort – zumindest (etwas) grere Wohnung – die dort allerdings selbst dort die viel grere Nachfrage nicht decken kann - sollte auch in S. H. bzw. Hamburg als „Pilotprojekt“ angemietet werden und so auch den genaueren Bedarf ermitteln helfen, so Laub- da dieser alleine durch theoretische Überlegungen kaum ganz genau ermittelbar sei.
Zumal bei Männern darüber oft noch weniger darüber geredet wird als bei betroffenen Frauen- so gut wie gar nicht. Aus Scham bzw. eben auch Angst, dass ihnen eh nicht geglaubt wird. Vor allem nicht gegenüber Frauen, die aber oft – wie z. B. auch in SH - Beratungen für Gewaltopfer leiten.
Männer werden auch kaum seltener oder weniger schwer verletzt von ihren Partnerinnen (wie z. B. schon in einem Gutachten des Bundestags-Rechtsausschuss von Universitäts-Professor Bock bereits vor vielen Jahren zu lesen). Diese D- weit gültigen Untersuchungen, Statistiken usw. betreffen auch nicht zuletzt „soziale Brennpunkte die es ja auch in SH und HH viele gibt – und auch außerhalb dieser gibt es, auch körperliche und psychische, Gewalt. Und auch im häusl. Alltag werden auch starke Männer verprügelt, mit z. B. Pfannen oder Messern beworfen, geschlagen, auf div. Arten psychisch gequält bzw. misshandelt (wie z. B. auch in der Zeit vom 8.3. 2009 mit Beispielen und wissenschaftl. Untersuchungen belegt. Mit Fazit dort- auch auf ganz D. bezogen- Männer sind Täter, Frauen Opfer. Dieses Klischee stimmt nicht mehr. Auch Frauen üben Gewalt aus. Die Bereitschaft, darüber zu reden, ist allerdings immer noch gering). Die Initiative will erreichen, dass Männern und Frauen auch in SH und Hamburg mehr geholfen werden kann damit richtig umzugehen, Auswege zu finden – oft auch aus eskalierender, gegenseitiger Gewalt, Konflikten, hochgekochten Emotionen- auch solchen, die Männer (mit) gestartet haben (mit oft Selbstvorwürfen dafür, was reden darüber noch weiter erschwert). Dazu bedarf es nach Aussagen der beteiligten Fachkräfte vieler u. a. therapeutischer Angebote, auch ambulanter- aber eben auch Frauen-und Männerhäusern, da andere Angebote zunächst kaum aufgesucht werden können.
Ebenso wie bei Frauenhäusern dürfte auch bei Männerhäusern deren Bedarf erst richtig offensichtlich werden, wenn es solche Anlaufstellen gibt, Betroffene sich dorthin wenden bzw. auch (anonym) outen können. Die Scham sich an andere Stellen, auch Polizei (s. oben) zu wenden ist sonst fast immer zu groß, zu große Schwelle. Auch vor dem Entstehen der Männerhäuser in Berlin und Oldenburg und von allen Frauenhäusern wurde lange deren Notwendigkeit bestritten, auch von zuständigen Politikern und anderen. Selbst die über 400 Frauenhäuser heute sind ja aber noch meistens überlaufen, kaum ausreichend ...
Da Schleswig-Holstein ein relativ kleines Bundesland ist und nahe dem benachbarten, der Millionen-Metropole, Hamburg ist auch für Betroffene denkbar eine Stadt (z. B. eben Kiel oder auch Lübeck) aus dem ganzen Land bzw. auch von HH aus zu erreichen, nutzen. Oder umgekehrt. Wobei für viele Betroffene ein etwas entfernterer „Zufluchtsort“ ja oft zeitweise auch sinnvoll ist.
Laub, der auch aus Berlin kommt, und mit ihm zusammen arbeitende weitere Fachkräfte besitzen auch, auch leitende, Erfahrung in Einrichtungen für Opfer von Gewalt, traumatischen Erlebnissen, auch für Männer und männl. Jugendliche – sowie (familien-) therap. Erfahrungen und Kompetenzen. Wie auch in Oldenburg könnten diese mit einem kleineren Modell-Projekt starten, wie auch dort in einer etwas greren Wohnung untergebracht, von Ehrenamtlichen (unter anderem auch Fachkräften) mit betreut, durch Spenden oder Fördergelder mit finanziert, wenn diese bzw. weitere Unterstützer erreicht werden können. Bei länger dort verbleibenden Männern, ggf. auch mit Kind(ern), Jugendlichen und ggf. deren Kindern durch Mietbeteiligungen, ggf. auch über Ämter finanziert. Wenn sich in der Praxis großer Bedarf zeigt sollen -nötigerweise- Stadt und Land auch als weitere, grere Unterstützer gewonnen werden - wie auch in Berlin+Oldenburg deshalb angestrebt.
Man sieht sich auch als Teil eines gesamten kommunalen sozialen Netzwerkes. Nicht nur aber auch für betroffene Männer. Div. Organisationen fordern auch schon lange von Stadt und Land Einrichtungen für betroffene Männer (auch Väter mit Kindern)- die auch seit vielen Jahren unzählige jüngere und ältere Männer bzw. männl. Jugendliche in Notsituationen ehrenamtlich, in privaten Wohnungen unterstützen bzw. schützen (was auch den großen Hilfs-Bedarf zeigt). Was aber natürlich auf Dauer nicht ausreicht und Ehrenamtliche alleine auch überfordert.
Zielgruppen des Projektes sind Männer (bzw. teilweise auch Jugendliche) jeglicher Herkunft, Alters, sexueller Neigung usw. Nach wie vor sind ja auch noch Homosexuelle oft Opfer von Gewalt diverser Art. Aber eben auch heterosexuelle Männer – von körperlicher, psychischer, seelischer Gewalt in vielerlei Form, div. Kontexten. Die – bzw. (auch) deren Kinder Gewalt in div. Formen (s.oben) auch ihrer Ehe-Frauen bzw. Freundinnen ausgesetzt sind, teilw. auch aus der gemeinsamen Wohnung geworfen werden bzw. auch unter juristischen Auseinandersetzungen (meistens auch um Kinder) sehr leiden- bis hin zu Folgen wie, teilw. sehr großer, psychosomati. und anderer Beschwerden, Probleme, auch finanzieller Art. Alleine in Kiel und Umland sowie HH zeigt sich in der Praxis auch ein großer Bedarf an möglichen Treffpunkten (Raum) für Umgang mit Kindern. Von Vätern, die teilweise weit(er) entfernt wohnen. Ebenso gibt es auch nicht zuletzt viele Männer und männliche Jugendliche, die Opfer anderer Gewalt werden. Daran – bzw. an mangelnden „niederschwelligen“ Hilfs-bzw. Redeangeboten hierfür - gehen auch viele zugrunde, bis hin zum Suizid bzw. Suizid-Gefahr bzw. bis hin in die Psychiatrie. Mit dort dann aber viel höheren Kosten, schon für einen Betroffenen, als für ein ganzes Männerhaus (bzw. –Wohnung) als Anlaufpunkt auch für „nur“ solche Männer, Gesprächsangebote, Gesprächskreise dort (bzw. von dort ausgehende oder dort vermittelbare weitere Angebote. Auf weitere Angebote für Männer aufmerksam zu machen bzw. diese zu vermitteln wäre auch eine zentrale Aufgabe, Möglichkeit).
Für Diskussionen über all das, konkretere Konzepte und Weiteres ist die Initiative offen, ebenso natürlich für Unterstützung jeglicher Art.
Besonders freute man sich dort zuletzt auch über viele positive Feedbacks auch von besonders vielen Frauen. Die ebenso wie die Initiative Gewalt gegen Frauen und Männer (und natürlich auch Kinder) verurteilen. Und es auch als gemeinsame Aufgabe ansehen das nicht hinzunehmen.
Interessenten für das bisherige Konzept im Detail bzw. weitere Diskussion bzw. Unterstützung können sich an W.Laub wenden, möglichst (zunächst) schriftlich bzw. per E-Mail.

Presse-Information:
Wolfgang Laub

Kronshagener Weg 25, 24116 Kiel

Kontakt-Person:
Wolfgang Laub
Ansprechpartner
Telefon: : 03221 2324137
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.maennerhaeuser.de


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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