Die Krankenschwester Sophie Mipimbou aus Lambaréné kann die 500 Kondome der AIDS-Hilfe Trier gut für die Aufklärungsarbeit gebrauchen. Das äquatorialafrikanische Land Gabun hat eine Aidsquote von 8,1 Prozent. (Foto: Bettina Leuchtenberg)
Sophie Mipimbou strahlt, als sie die Kartons mit den 500 Kondomen entgegennimmt. 'Die können wir sehr gut gebrauchen! Wir klären die Frauen hiermit auf und informieren zur Familienplanung.' Die Krankenschwester, die auf dem Gelände des berühmtesten Hospitals von Westafrika liebevoll 'Mama Sophie' genannt wird, hat gerade eine Gruppe teilweise noch jugendlicher Mütter unterrichtet. Die jungen Frauen haben vor kurzem in der Geburtsstation entbunden und werden nun über die nötigen Impfungen
aufgeklärt, bevor ihre Babys geimpft werden. In den ersten 12 Monaten erhalten sie neben den für Europa gängigen Impfungen auch die gegen Gelbfieber und Hepatitis. Schon außen am Holzhaus macht ein großes Schild deutlich: 'Impfung ist das Recht jeden Kindes - und die Pflicht der Eltern.'
'Vor Ort erreichen wir immerhin schon einen großen Teil derer, die nicht ins Hospital kommen können', so Mipimbou. 'Aber leider gibt es immer noch junge Menschen, die nicht aufgeklärt sind und genug Babys, die nicht geimpft sind. Es wäre gut, wenn wir noch mehr Personal für diese wichtige Arbeit hätten.'
INFO: Die AIDS-Hilfe Trier e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und auf Spenden angewiesen. Die eigentliche Arbeit des Vereins konzentriert sich auf die Betreuung und Beratung von Aids-Infizierten und Aufklärung in der Region Trier.
Förderverein der AIDS-Hilfe Trier e.V.
Sparkasse Trier, BLZ: 585 501 30
Konto-Nummer: 222 53 16
Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.