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Klare Mehrheit der Jugendlichen für Berufsheer


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Klare Mehrheit der Jugendlichen für Berufsheer
Jugendliche lehnen Wehrpflicht ab
APA (Fohringer)

(PR-inside.com 11.03.2011 10:22:44) - Die Einführung eines Berufsheeres und das freiwillige Sozialjahr statt des Zivildienstes stoßen bei der Jugend auf große Zustimmung. In einer Studie der Jugendforschungsagentur "tfactory" in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen haben 60,9 Prozent der Befragten ein Berufsheer befürwortet, nur rund ein Viertel (25,9 Prozent) ist dagegen. Gegenteilige Ergebnisse brachte eine OGM-Umfrage.

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(Wien | APA | 2011-03-11 10:20) Die Einführung eines Berufsheeres und das freiwillige Sozialjahr statt des Zivildienstes stoßen bei der Jugend auf große Zustimmung. In einer Studie der Jugendforschungsagentur "tfactory" in der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen haben 60,9 Prozent der Befragten ein Berufsheer befürwortet, nur rund ein Viertel

(25,9 Prozent) ist dagegen. Gegenteilige Ergebnisse brachte eine OGM-Umfrage.

Noch größer ist die Zustimmung zu dem von der SPÖ propagierten freiwilligen Sozialjahr als Ersatz für den Zivildienst. Drei Viertel (75,9 Prozent) der Jugendlichen befürworten dessen Einführung. Nur rund ein Fünftel der Befragten ist dagegen. 68,2 Prozent können sich vorstellen, auch selbst ein freiwilliges Sozialjahr mit einer monatlichen Entschädigung von 1.200 Euro zu absolvieren. Unter den Mädchen ist die Bereitschaft dazu mit 76,4 Prozent größer als bei den Burschen (60 Prozent). Überdurchschnittlich ist auch die Bereitschaft zur Absolvierung des Sozialjahres unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund (76,5 Prozent).

Knapp ein Viertel der Jugendlichen (22,5 Prozent) könnte sich vorstellen, gegen eine angemessene Bezahlung in einem Berufsheer auch selbst mitzumachen: 30,7 Prozent der jungen Männer und 14,3 Prozent der jungen Frauen.

Dass die Wehrpflicht von den Jugendlichen wesentlich stärker abgelehnt wird, zeigt auch die jüngste OGM-Umfrage für den "Kurier": Demnach waren 64 Prozent der Unter-30-Jährigen für die Abschaffung. Werden aber auch die Über-30-Jährigen befragt, so ist die Mehrheit (46 Prozent) aktuell für die Beibehaltung und nur noch 42 Prozent sind für die Abschaffung. In früheren Umfragen war das anders - im Jänner wies die Kurier-OGM-Umfrage 49 Prozent für die Abschaffung (bei 43 Prozent dagegen), im Dezember 2010 sogar 54 Prozent dafür aus.


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