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Wirtschaft & Industrie

Kennen Finanzunternehmen die Bilanz ihrer Informationsbestände?


© Business Wire 2013

(PR-inside.com 23.01.2013 21:26:56)

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Nach Angaben des internationalen Managementberatungsunternehmens Oliver Wyman findet derzeit im Finanzdienstleistungssektor eine schnelle Wertverlagerung weg von bilanzbasierten Geschäften und der physischen Verteilung von Geldern in Richtung Informationsdienstleistungen statt. Zwar ist dieser Trend weltweit zu beobachten, jedoch besonders im US-amerikanischen Bankwesen offensichtlich. Hier werden sich im Finanzgeschäft tätige Informationsunternehmen, wie u. a. unabhängige Zahlungsnetzwerke, Wirtschaftsauskunfteien, Ratingagenturen, Tauschbörsen und Datenanbieter, bis zum Ende des Jahrzehnts möglicherweise als
erfolgreicher erweisen als die traditionellen bilanzbasierten Unternehmen der Branche. Laut den Untersuchungen des von Oliver Wyman veröffentlichten Jahresberichts 2013 zur Finanzdienstleistungsindustrie, A Money and Information Business (Ein Geld- und Informationsgeschäft), steht den meisten Finanzdienstleistern die Möglichkeit offen, sich zu informationsbasierten Unternehmen zu entwickeln sowie ihre Informationsbestände zu vergrößern und in Geld umzuwandeln. Firmen, die diese Gelegenheit nutzen, werden selbst unter schwierigen makroökonomischen Bedingungen und gegenüber rechtlichen Unsicherheiten ertragsreiche Nischen finden. Auf der anderen Seite könnten Firmen, die die Auswirkungen der sich entwickelnden Informationslandschaft auf ihr Geschäft verkennen, einen ähnlich drastischen Schicksalswandel erleiden, den bereits die Reise-, Medien-, Telekommunikations- und Musikbranchen durchgemacht haben. Banken und Versicherungen kontrollieren weiterhin eine große Menge einzigartiger und außergewöhnlich wertvoller Informationsbestände. Wenn ein Unternehmen – so der 16. Jahresbericht von Oliver Wyman – seine Informationsbestände kennt und versteht, wie wertvoll oder auch wie gefährdet diese in einem sich entwickelnden Umfeld für Finanzdienstleistungsdaten sind, kann es eine so genannte „Informationsbilanz“ anlegen. „Wir haben das Konzept der Informationsbilanz als einen Mechanismus entwickelt, mit dem Führungskräfte ihre Informationsbestände sowie die damit verbundenen Risiken, Geschäftschancen und Bedrohungen in den Griff bekommen können. Kurz, sie bietet einen Rahmen dafür, einen Einblick in die durch die gesamten Informationen entstehenden Auswirkungen zu erhalten und sich darüber zu informieren, wie Veränderungen bei den Informationsbeständen die Einnahmen beeinflussen und welche Prioritäten hinsichtlich potenzieller Investitionen in diesem Bereich zu setzen sind“, erklärte Aaron Fine, Partner bei Oliver Wyman und Hauptverfasser des Berichts. Weitere wichtige Untersuchungsergebnisse des Berichts umfassen. - Die „Koopetition“ zwischen herkömmlichen Finanzdienstleistern und Informationsanbietern stellt möglicherweise künftig eine der dynamischsten Kräfte im Finanzdienstleistungssektor dar, bei der sich die Stärken und Schwächen der Partnerunternehmen gegenseitig ergänzen und ausgleichen. Solche Partnerschaften können innerhalb kurzer Zeiträume erhebliche taktische Ertragschancen generieren. - Durch Digitalisierung und den uneingeschränkten Informationsfluss haben Kunden in vielen Bereichen einen klareren Überblick über die mit den einzelnen Komponenten verbundenen Kosten erhalten, was vormals bei den normalerweise gebündelten Dienstleistungen nicht möglich war. Sie haben somit die Möglichkeit, bei ihren Ausgaben selektiver vorzugehen. - „Informationsschocks“, definiert als Änderungen des informationsbezogenen Verhaltens von Unternehmen, Mitbewerbern oder Kunden mit erheblicher Auswirkungen auf die Einnahmen, können die Gewinne genauso stark beeinflussen wie Zinsschocks oder andere makroökonomische Faktoren. Die zunehmende Preiselastizität bei Kunden angesichts der sich laufend verändernden Informationsumgebung stellt ein gutes Beispiel für einen Informationsschock dar. - Der langfristige Erfolg bei der Nutzung von Informationen hängt nicht von der Anzahl der Erfolgsergebnisse, sondern von dem Umfang der Fehlschläge ab. Unternehmen, die erfolgreich sein wollen, müssen strenge Kontrollmechanismen einsetzen, um kritische Fehler zu vermeiden. „Geld stellt ein Wertgeschäft dar, Information ein Wachstumsgeschäft. Der Geldwert ist noch nie so niedrig gewesen, und Finanzdienstleister, die sich durch ihre monetäre Bilanz definieren, haben in der heutigen Zeit zu kämpfen. Diejenigen dagegen, die ihr Wachstumspotenzial an ihren bestehenden Informationsbeständen ausrichten, sehen einer gänzlich anderen Zukunft entgegen“, meinte Fine. Der Bericht wird durch folgende wichtige Beobachtungen untermauert. - Marktkapitalisierung der US-Banken gegenüber im Finanzgeschäft tätigen Informationsanbietern - Die zunehmende Bedeutung von Informationen - Das sich verändernde Gleichgewicht zwischen Geld und Informationen - Die Auswirkungen des sich ändernden Wertgleichgewichts zwischen Informationen und Geld auf die Margen von Finanzdienstleistungen - Die Wirtschaft aus der Sicht von Finanzdienstleistungsdaten - Die sich aus den Bankguthaben- und Zahlungsdaten von Kunden ergebenden potenziellen Chancen - Informationsbezogene Geschäftschancen im gesamten Finanzdienstleistungssektor - Strategische Bedrohung Nr. 1: Zusammenarbeit zwischen Informationsunternehmen öffnet die Schranken für den Markteintritt und damit für größeren Wettbewerb - Die internationale Landschaft der im Finanzsektor tätigen Informationsunternehmen - Strategische Bedrohung Nr. 2: Wertverlagerung von herkömmlichen Akteuren hin zu informationsorientierten Unternehmen (Global Telecom) - Die Informationsbilanz (anhand eines Firmenbeispiels) - Archetypen für informationsspezifische Taktiken - Informationsorientierte Bank- und Versicherungsgeschäfte, Beispiel. fortschrittliche Darlehensvergabe und Unterstützung für KMU Der Jahresbericht 2013 zur Finanzdienstleistungsindustrie von Oliver Wyman ist abrufbar unter. www.oliverwyman.com/state-of-financial-services-2013.htm : . Über Oliver Wyman Oliver Wyman ist eine international führende Managementberatungsfirma mit Niederlassungen in über 50 Städten in 25 Ländern. Das Unternehmen verbindet ausgeprägte Branchenkenntnisse mit spezifischer Expertise in den Bereichen Strategieentwicklung, operative Geschäfte, Risikomanagement und Organisationsberatung. Die 3000 Fachkräfte der Firma unterstützen Kunden bei der Geschäftsoptimierung, der Prozessverbesserung, beim Risikomanagement und bei der Förderung ihrer Unternehmensleistung, sodass die vielversprechendsten Chancen genutzt werden können. Oliver Wyman ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Marsh & McLennan Companies (NYSE: MMC). Weitere Informationen finden Sie unter www.oliverwyman.com : . Folgen Sie Oliver Wyman auf Twitter unter @OliverWyman. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab. Oliver WymanJung Kim, 646-364-8355 jung.kim@oliverwyman.com : mailto:jung.kim@oliverwyman.com


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