(PR-inside.com 10.11.2009 08:51:02) - Die Gläubiger der insolventen Karstadt-Warenhausgruppe treffen
sich heute in Essen. In der Gruga-Halle will ihnen Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg ein mit allen Seiten abgestimmtes Sanierungskonzept vorlegen.
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Essen (ddp-nrw). Die Gläubiger der insolventen Karstadt-Warenhausgruppe treffen sich heute in Essen. In der Gruga-Halle will ihnen Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg ein mit allen Seiten abgestimmtes Sanierungskonzept vorlegen. Am vergangenen Samstag hatten sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Insolvenzverwalter in Grundzügen auf einen Sanierungs-Tarifvertrag
geeinigt, laut dem die Belegschaft einen Betrag von 150 Millionen Euro zur Rettung des Unternehmens aufbringen will.
Görgs Sprecher Thomas Schulz sagte am Wochenende, der Insolvenzverwalter werde heute auf der Grundlage der jetzt erzielten Einigung den Gläubigern das Angebot unterbreiten, die Waren- und Sporthäuser als Ganzes über ein Insolvenzplanverfahren zu sanieren.
Derzeit gibt es noch 126 Karstadt-Warenhäuser und -Sporthäuser. Nach Stand vom Wochenende sollen davon 17 geschlossen werden.
Karstadt hatte als Tochter des ebenfalls insolventen Arcandor-Konzerns (ehemals KarstadtQuelle) Anfang Juni Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. September eröffnet.
Laut «Handelsblatt» (Montagausgabe) kann Insolvenzverwalter Görg der Gläubigerversammlung im operativen Geschäft schwarze Zahlen präsentieren. Vor allem der Oktober sei sehr gut gelaufen, bestätigte Görgs Sprecher der Zeitung. In der Branche heiße es zudem, Karstadt habe mit seinen Lieferanten bereits Verträge für das Sommergeschäft 2010 abgeschlossen. Akut von der Schließung bedroht sei zurzeit nur «eine Handvoll Häuser». Rund sechs Häuser hätten definitiv keine Chance, hieß es.
(ddp)
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