(PR-inside.com 10.11.2009 09:20:02) - Karstadt-Gesamtbetriebsratschef Hellmut Patzelt blickt vor der
Beratung über den Insolvenzplan für die Warenhauskette
zuversichtlich in die Zukunft der Beschäftigten. Im
ARD-«Morgenmagazin» sagte Patzelt am Dienstag, auf der
Gläubigerversammlung werde über ein Fortführungskonzept und über
einen Insolvenzplan geredet.
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Köln/Essen (ddp-nrw). Karstadt-Gesamtbetriebsratschef Hellmut Patzelt blickt vor der Beratung über den Insolvenzplan für die Warenhauskette zuversichtlich in die Zukunft der Beschäftigten. Im ARD-«Morgenmagazin» sagte Patzelt am Dienstag, auf der Gläubigerversammlung werde über ein Fortführungskonzept und über einen Insolvenzplan geredet. Das seien Zeichen, dass über eine
Eigenständigkeit von Karstadt verhandelt werde, sagte Patzelt.
Insgesamt sei er hoffnungsfroh, betonte Patzelt. Er fügte hinzu: «Wir haben immer gekämpft, und ich denke, wir haben gute Chancen, weil wir zurzeit gute Geschäfte machen, qualifizierte Mitarbeiter haben und ausgesprochen gute Standorte in den Innenstädten haben.« Die Kunden hielten Karstadt die Treue. »Wir gehen in ein gutes Weihnachtsgeschäft. Das macht mich sehr zuversichtlich», sagte Patzelt.
Die Gläubiger der insolventen Karstadt-Warenhausgruppe wollen sich am Vormittag (10.00 Uhr) in Essen treffen. In der Gruga-Halle wird ihnen Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg ein mit allen Seiten abgestimmtes Sanierungskonzept vorlegen. Am vergangenen Samstag hatten sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Insolvenzverwalter in Grundzügen auf einen Sanierungs-Tarifvertrag geeinigt, laut dem die Belegschaft einen Betrag von 150 Millionen Euro zur Rettung des Unternehmens aufbringen will.
(ddp)
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