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Film, Show & Unterhaltung
USK bei der Einstufung «viel zu vorsichtig»
Justizminister fordern härteres Vorgehen gegen Killerspiele (PR-inside.com 25.06.2009 15:26:01) - Die Justizminister der Länder wollen Kinder und Jugendliche besser vor sogenannten Killerspielen schützen. Sie fordern deswegen eine Überarbeitung der Kriterien zur Altersfreigabe bei Computerspielen.
Dresden (ddp-lsc). Die Justizminister der Länder wollen Kinder und Jugendliche besser vor sogenannten Killerspielen schützen. Sie fordern deswegen eine Überarbeitung der Kriterien zur Altersfreigabe bei Computerspielen. Eine Studie des Kriminologischen Instituts Niedersachsen habe ergeben, dass bei der Einstufung durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in mehr als 40 Prozent der Fälle die Altersfreigabe zu niedrig angesetzt wurde, sagte Sachsens
Justizminister Geert Mackenroth (CDU) zum Abschluss der Justizminister-Konferenz am Donnerstag in Dresden. Dies sei ein «Signal», dass die USK bei der Einstufung «viel zu vorsichtig» sei.
Auch im Kampf gegen Kinderpornografie soll künftig härter vorgegangen werden. Das bestehende Gesetz müsse «auf die neuen Medien zugeschnitten» werden, sagte Mackenroth. Bisher sei das Ansehen kinderpornografischer Bilder im Internet nicht strafbar. Strafverfolgung sei nur möglich, wenn die Bilder auf dem Computer gespeichert würden und damit das Merkmal des «Besitzes» erfüllt sei.
Ein weiteres Thema des zweitägigen Treffens war die Strafverfolgung von Piraten. Die Minister unterstützen nach eigenen Angaben den Vorschlag der Bundesregierung zur Einrichtung eines internationalen Gerichtshofs für Piraterie.
Darüber hinaus sollen Manager für ihre Entscheidungen künftig mehr in die Verantwortung genommen werden. Dazu sollen Vorstände stärker durch den Aufsichtsrat kontrolliert werden. Gesprochen wurde auch über die Einführung einer Frauenquote in Aufsichtsräten.
Die Justizminister-Konferenz tagte unter Mackenroths Vorsitz am 24. und 25. Juni.
(ddp)
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