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Wirtschaft & Industrie

Auch Panasonic präsentierte ein Plus

Japans Unterhaltungselektronik schreibt wieder schwarze Zahlen



(PR-inside.com 29.07.2010 19:22:29) - Für die japanische Unterhaltungselektronik läuft es wieder rund Nach deutlichen Gewinneinbrüchen im vergangenen Krisenjahr haben die drei Flaggschiffe des Landes - Sony, Panasonic und Toshiba - im zurückliegenden Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

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Tokio (apn). Für die japanische Unterhaltungselektronik läuft es wieder rund Nach deutlichen Gewinneinbrüchen im vergangenen Krisenjahr haben die drei Flaggschiffe des Landes - Sony, Panasonic und Toshiba - im zurückliegenden Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Sony wies dank einer starken Nachfrage nach Flachbild-Fernsehern und Spielekonsolen einen Gewinn von 25,7 Milliarden Yen (225 Millionen Euro) aus. Von April bis Ende Juni 2009 hatte der Konzern noch
einen Verlust von 37,1 Milliarden Yen verbucht. Der Umsatz stieg im zurückliegenden Quartal um 3,8 Prozent auf 1,66 Billionen Yen. Die überraschend positiven Zahlen veranlassten den Konzern, seine Jahresprognose nach oben zu schrauben. Das Nettoergebnis dürfte demnach bei 60 Milliarden Yen liegen, nach zuvor erwarteten 50 Milliarden Yen. Die Umsatzprognose blieb indes unverändert bei 7,6 Billionen Yen. Sony punktete insbesondere mit seiner PlayStation 3, deren Verkaufzahlen sich mit 2,4 Millionen Stück nahezu verdoppelten. Wachstumsmotor waren auch LCD Fernseher, die sich 5,1 Millionen Mal verkauften - ein Plus von fast 60 Prozent. Darüber hinaus schmälerte das Unternehmen seine Ausgaben im vergangenen Jahr um mehr als 330 Milliarden Yen. Panasonic will expandieren Auch Konkurrent Panasonic präsentierte ein Plus. Der Gewinn kletterte im zweiten Quartal auf 43,7 Milliarden Yen, nach einem Verlust von 53 Milliarden Yen im Vergleichszeitraum 2009. Die Einnahmen stiegen in nahezu allen Produktsparten von Flachbildschirmen über Blu-ray-Rekorder bis hin zu wieder aufladbaren Batterien. Insgesamt stieg der Konzernumsatz von April bis Ende Juni um 35 Prozent auf 2,2 Billionen Yen. Darüber hinaus plant das vor allem für die Herstellung von Flachbildschirmen bekannte Unternehmen die Übernahme des weltgrößten Akkuhersteller Sanyo Electric sowie von Panasonic Electric Works, das auf Haushaltswaren und Beleuchtungsanlagen spezialisiert ist. In die schwarzen Zahlen zurück kehrte auch Toshiba. Der Großkonzern verdankt den Gewinnsprung auf 466 Millionen Yen vor allem der starken Nachfrage nach sogenannten Flash Memory Sticks, die unter anderem in USB-Sticks und Speicherkarten für Digitalkameras Verwendung finden. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 57,8 Milliarden Yen verzeichnet worden. Die Erlöse kletterten um 10 Prozent auf 1,5 Billionen Yen. ddp


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