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60 Jahre Mythos Fliegende Untertassen - Sachverständiger: "Der Witz des Weltraumzeitalters!"
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| Das UFO-Phänomen schaut leider völlig anders aus, als die meisten Menschen es kennen. Mit den Fliegenden Untertassen hat es nur in Phantasie-Welten zu tun. |
(PR-inside.com 04.05.2007 07:47:10)
"1.500 UFOs" über Deutschland: Kein Grund für den Glauben an Fliegende Untertassen aus dem Universum - Sachverständiger: "Der Witz des Weltraumzeitalters!"
Mannheim. Vor einem Monat ging eine Meldung aus Frankreich um den Globus. Die kleine Abteilung GEIPAN bei der französischen Weltraumbehörde CNES stellte ihre UFO-Akten im Internet zur Verfügung, um indirekt Mithilfe aus dem Bereich des Fachpublikums bei der Aufklärung bisher "unaufgeklärter Erscheinungen" zu erfahren. Bald 30 Prozent aller dort eingegangenen
Berichte über sonderbare Himmelsphänomene seien den Franzosen nach bisher noch nicht erklärt. In Deutschland dagegen untersuchen Amateurastronomen und Science Fiction-Freunde im ehrenamtlich-betriebenen Centralen Erforschungs-Netz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) unter dem 49-jährigen Einzelhandelskaufmann Werner Walter auf "eigene Kappe" seit 1976 bereits Meldungen über vermeintliche unidentifizierte Flugobjekte. Seither gingen etwas mehr als 1.500 UFO-Sichtungsberichte entweder ein oder die Mitarbeiter der Organisationen gingen entsprechende Meldungen aus der Presse nach.
"Obwohl etwa 3 % der Berichte noch nicht ganz geklärt sind, also dem Wortsinne nach 'echte' UFOs beinhalten, gibt es immer noch keinen Grund anzunehmen, dass die Fliegenden Untertassen als Raumschiffe Außerirdischer aus dem Universum sich darin gezeigt haben, auch wenn immer wieder gemeldete UFOs tatsächlich außerirdischer Natur sind", so Walter. Jene wirklichen UFOs als außerirdische Phänomene seien aber wieder und wieder "als solche nicht erkannte Großsternschnuppen, helle Planeten und Sterne wie derzeiten Venus und Sirius." Darüber hinaus ist zwar für die öffentliche Vorstellung seit 60 Jahren die Idee der Fliegenden Untertasse eine Art "überspringender, inspirierender Funke, um den alten Untertassen-Mythos mit ikonenhaften Bildern abzufüllen", aber dies sind alles 'Phantombilder' für eine so nicht stimmende Legende im Weltraumfahrt-Zeitalter. Tatsächlich schaut die Welt der UFOs ganz anders aus und die meisten UFO-Geschichten gehen auf "Lichter in der Dunkelheit" oder Dämmerung zurück.
Die letzten Meldungen über für die Beobachter unerkannte Himmelsphänomene kamen um die Osterzeit auf. An Kartfreitagabend glaubte in Dresden ein Paar zunächst so etwas wie einen "blauen Stern" am Himmel auszumachen, der sich dann als beidrehte Lichterscheinung mit "blauen, roten und weißen Lichtern" ausbildete, um dann in der Ferne mit seltsamer Flugbewegung herabzukommen - ausgerechnet in Richtung Flughafen. "Hochwahrscheinlich ein in der Dunkelheit merkwürdig anmutendes Flugzeug, welches aus ungewohner Perspektive heraus fremdartig wirkte und manche Menschen haben aufgrund einer harmlosen Farbblindheit Probleme zwischen blau und grün zu unterscheiden", sagt Walter. Die nächste 'UFO-Meldung' kam aus Heidelberg, wo einige Beobachter glaubten in der Abenddämmerung immer wieder unterhalb der Venus hoch oben am Himmel ein zweites "helles, aufblinkendes Objekt" ausgemacht zu haben, welches plötzlich verlosch. Von Pforzheim aus wurde der "auffallend helle Stern" ebenso gesehen - und durch ein Teleskop beobachtet sogar ausgemacht, wie dieser plötzlich geräuschlos "explodierte". "Typisch für einen Wetterballon, der vom Licht der untergehenden Sonne aufgehellt wird und dann in seiner Gipfelhöhe aufgrund des Luftdrucks platzt", so Walter der diese 'Standard-UFO-Sichtungen' so kommentiert: "Derartiges kann praktisch jedem Menschen einmal vor die Augen kommen und wenn man um die wahre Natur und Herkunft nicht weiß, was bleibt einem da übrig, als an ein UFO zu denken? Genau dies steht ja auch für unidentifiziertes Flugobjekt." 'Unidentifizierbar' bleiben dagegen die allerwenigsten Fälle, "auch deswegen weil man den Leuten nicht in den Kopf gucken kann, wenn sie einem phantastisch anmutende Storys als angeblich echte Lebenserfahrungen vermitteln".
Die Fliegenden Untertassen werden nun im Juni 60 Jahre alt, sie haben ihre Zeit gehabt und uns immer wieder bis Mitte der 90er Jahre "der Welt den Kopf" verdreht, aber im letzten Jahrzehnt brach das öffentliche Interesse an den "UFOs" stark zusammen, "auch wenn natürlich immer wieder etwas am Himmel gesehen werden wird, was den Leuten aufgrund von Unkenntnis merkwürdig vorkommen wird und wie letzthin bei der Großsternschnuppe sogar zu breitem Erstaunen führt". Trotzdem, so Walter, "ist die Luft raus und es wird wohl die ganze UFO-Story eines Tages als der Witz des Weltraumzeitalters angesehen werden. Der ganze Hybe wurde durch die unglückliche Verbindung von Alien-Phantasien mit den tatsächlichen und eigentlich banalen Erscheinungen an unserem Himmel nur künstlich erzeugt und so ein Mythos geschaffen, der in der Wirklichkeit keinen Bestand hat." Was natürlich ufologische Freunde des Phantastischen noch nie wahrhaben wollten und selbst am Mythos kräftig mitfeilten. Konkret und handfest dagegen ist nur eines: So mancher Buchautor wurde mit den "absolut echten UFO-Berichten über Alien-Begegnungen" zum Auflagenmillionär und sorgte gleichsam für die öffentliche Irreführung.
Ende
| Presse-Information: Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene, CENAP
Eisenacher Weg 16, 68309 Mannheim, Germany
Kontakt-Person: Werner Walter Gründer Telefon: 0621-701370 E-Mail: e-Mail
Web: http://www.cenap.de
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| Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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