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Jäger ruinieren das natürliche Gleichgewicht (PR-inside.com 09.10.2009 20:08:09) - Am 7. November 2009 fordern die Tier- und Naturschützer zum wiederholten Male in Mainz bei einer bundesweiten Demonstration ein Ende der Jagd. „Das Ende der Jagd wäre ein kleiner Schritt für den Frieden - aber ein großer Beitrag für unsere Natur“, so Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd.
Nachdem in den vergangen Monaten die „Horrormeldungen“ über die bundesweit gestiegenen Wildschweinzahlen ständig zu lesen waren, ist die Politik anscheinend nicht in der Lage, die Ursachen für diese explodierenden Schwarzkittelzahlen zu erkennen und die Verursacher zu stoppen.
Seit Jahren fordern Tier- und Naturschützer eine Novellierung der Jagdgesetze, weil Untersuchungen schon lange belegen, dass die Tierregulation mit der Flinte noch nie funktioniert hat - und die
Jäger durch tonnenweise Zufütterungen vor allem die Wildschweinbestände drastisch erhöht haben. Weiterhin sind selektive Wildtierabschüsse und Hege von Trophäenträgern ein weiterer Grund, weshalb sich ein natürliches Gleichgewicht in unserer noch verbliebenen Restnatur nicht einstellen kann. Die jagdliche Triebbefriedigung einiger weniger Lodenträger kostet jährlich über 5 Millionen Wildtieren das Leben - und verschlechtert gleichzeitig auch noch unsere Umwelt, da sich Jäger schon seit Jahren weigern auf das Schwermetall Blei in ihrer Jagdmunition zu verzichten.
Blei verschlechtert die Böden und ist schon in kleinsten Mengen giftig für alle Lebensformen. Auch bei der jüngsten parlamentarischen Initiative im Bundestag (Grüne/Juni 2009), das Blei in der Jagdmunition zu verbieten, haben sich wiederum die solventen aber einflussreichen Jägerverbände gegen eine Natur schonende und zeitgemäße Anpassung mittels „ihrer“ Politiker, die sich jetzt in einer Koalition wiederfinden, zur Wehr gesetzt.
Doch die Natur gehört nicht den Jägern, sondern uns allen - deshalb wehren wir uns mit dieser Demonstration gegen die weitere Ausbeutung, Verstümmelung und Zerstörung unserer Natur durch Jäger. Da in Umfragen der letzten Jahre sich über 75% der Bevölkerung sich gegen die Hobbyjagd aussprechen und diese eindeutig ablehnt, müssen wir auch hier wiederholt feststellen: „Wir sind das Volk!“
Die bundesweite Demonstration für eine Natur ohne Jagd findet am 7. November 2009 statt, Treffpunkt 12 Uhr vor dem Hauptbahnhof Mainz, Abschlusskundgebung auf dem Neubrunnenplatz. Im Anschluss findet eine Mahnwache vor dem Mainzer Dom anlässlich der Hubertusmesse statt.
Veranstalter sind pro iure animalis, Natur ohne Jagd e. V. und die Initiative zur Abschaffung der Jagd.
Kontaktinformation: Initiative zur Abschaffung der Jagd
Kurt Eicher, Biologe, Studiendirektor
Derfflingerstr. 2
74080 Heilbronn
Kontakt-Person: Kurt Eicher Biologe, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd Telefon: 07131/48 12 63 E-Mail: e-Mail
Web: www.abschaffung-der-jagd.de
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| Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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