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Iran treibt Nukleartechnik weiter voran


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(PR-inside.com 15.02.2012 19:51:13) - Ungeachtet aller Warnungen treibt der Iran sein Atomprogramm voran. In einer vom Staatsfernsehen übertragenen Feierstunde erklärte Präsident Ahmadinejad am Mittwoch, drei neue Atomprojekte seien erfolgreich abgeschlossen worden. Gleichzeitig signalisierte die Führung des islamischen Landes in einem in Brüssel eingetroffenen Schreiben ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Atomstreit.

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(Teheran | APA/dpa | 2012-02-15 19:48) Ungeachtet aller Warnungen treibt der Iran sein Atomprogramm voran. In einer vom Staatsfernsehen übertragenen Feierstunde erklärte Präsident Ahmadinejad am Mittwoch, drei neue Atomprojekte seien erfolgreich abgeschlossen worden. Gleichzeitig signalisierte die Führung des islamischen Landes in einem in Brüssel eingetroffenen Schreiben ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Atomstreit. Per Videoübertragung schaltete Ahmadinejad eine Anlage zur Urananreicherung in Natans frei. In der
mitteliranischen Einrichtung soll Uran auf 20 Prozent angereichert werden. Außerdem sollen dort künftig neuartige Zentrifugen dreimal so schnell wie ältere Modelle arbeiten. Erstmals wurden im Iran hergestellte Brennstäbe in einem medizinischen Forschungsreaktor in Teheran installiert, wie es weiter hieß. "Dies ist ein weiterer großer Schritt in der iranischen Nukleartechnologie", sagte Ahmadinejad bei der Feierstunde am Sitz der iranischen Atomorganisation in Teheran. Dieser Weg werde entschlossen fortgesetzt, alle Drohungen des Westens würden ignoriert. "Der Westen will uns gegenüber seinen Willen durchsetzen und erwartet von uns, dass wir blind unterzeichnen, was er will, aber das wird niemals geschehen." Ahmadinejad sagte, die Zahl der Zentrifugen in Natans sei von 6.000 auf 9.000 erhöht worden. Ziel dieser "nuklearen Errungenschaften" sei die zivile Nutzung; der Iran arbeite nicht an einem geheimen Waffenprogramm. Zu einer weiteren Atomanlage in Fordow (Fordo) rund 160 Kilometer südlich von Teheran machte er keine Angaben. Gleichzeitig traf in Brüssel eine schriftliche Antwort des Irans auf das Angebot der EU-Außenbeauftragten Ashton zu Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm ein. "Der Iran will einen grundlegenden Schritt Richtung dauerhafter Zusammenarbeit und Gespräche nehmen", zitierte der iranische Staatssender Irib aus dem Schreiben des Chefunterhändlers Said Jalili. Dieser habe eine Bemerkung Ashtons begrüßt, wonach der Iran ein Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie habe.

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