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Gesellschaft & Kultur
61. Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra
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| Internationale Orgelwoche Nürnberg |
(PR-inside.com 10.02.2012 13:09:32) - „Blick zurück nach vorn“ vom 29. Juni bis 8. Juli 2012
Im Jahr Eins nach ihrem 60-jährigen Jubiläum entfaltet die Internationale Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra unter dem Motto inspirierende Querverbindungen von Musik, Bildender Kunst, Literatur und Pantomime. Damit verbunden ist auch die intensive Beschäftigung mit dem Nürnberger Maler Albrecht Dürer (1471–1528), der sich die Stadt in diesem Jahr verschrieben hat.
Die ION greift das Thema mit einer ganz eigenen Variante auf. 2012 trägt das Festival noch einmal die Handschrift von Wilfried Hiller, der sich nach vier spannenden und abwechslungsreichen Jahren mit diesem Kaleidoskop von „seiner“ ION als Künstlerischer Leiter verabschiedet. Mit Spannung erwartet wird das Eröffnungskonzert am 29. Juni, welches nicht nur an den großen französischen Komponisten Olivier Messiaen anlässlich seines 20. Todestags erinnert. Zugleich markiert es den ION-Einstand für den neuen Nürnberger GMD Marcus Bosch, der „seine“ Staatsphilharmonie Nürnberg leiten wird. Auch der Weltklasse-Solist des Abends und Shooting-Star – der 20-jährige Pianist Kit Armstrong – stellt sich zum ersten Mal beim ältesten und größten Festival für geistliche Musik vor.
Darüber hinaus bildet Olivier Messiaen im Kontrast mit seinem Lieblingskomponisten Wolfgang Amadeus Mozart eine dramaturgische Klammer um das Festival. Auch in einem zweiten Schwerpunktkonzert am 7. Juli stehen sie sich mit wahren Raritäten aus ihrem Schaffen gegenüber. Zuvor werfen am 29. Juni der preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech und das ensembleKONTRASTE im Nicolaus-Copernicus-Planetarium mit „Kunst unter der Kuppel“ einen völlig anderen Blick auf Olivier Messiaen.
„75 Jahre Carmina Burana“ geben Anlass zu einer genaueren Beschäftigung mit Carl Orffs „Dauerbrenner“ in einer gefeierten Produktion des Münchner Marionettentheaters am 30. Juni im Aufseßsaal im Germanischen Nationalmuseum. In einem zweiten Konzert am 3. Juli führt dieser Carl-Orff-Fokus zu den traditionellen Benediktbeurer Gesängen, die in Neumenschrift überliefert sind. Das Ensemble Ars Choralis Coeln bringt in der Frauenkirche die weniger bekannte Sammlung geistlicher Lieder, die „Carmina Divina“ zu Gehör.
Zu einer Plattform der Zeitgenössischen Musik und einem Forum der „Next Generation“ werden in diesem Jahr die traditionellen Mittagskonzerte. Vom 2. bis 6. Juli bringen junge Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe eine Reihe von Auftragswerken der ION zur Uraufführung, die in kompositorischer Auseinandersetzung mit einem Werk Dürers stehen, dem im Germanischen Nationalmuseum die größte Ausstellung im deutschsprachigen Raum seit dem Dürer-Jahr 1971 gewidmet ist.
Auge und Ohr kommen gemeinsam auf ihre Kosten, wenn Musik und Kunst sich die Hand reichen: Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Festivals entsteht Vorfreude am 22. Juni, mit einer Ausstellung von Bernd Zimmers „Kreuzwegstationen“ in St. Egidien, die mit Liszts „Via crucis“ kontrastiert. Am 2. Juli trifft zum Thema der Passion Renaissancemusik auf Pantomime und am 6. Juli steht mit der „Nacht der klingenden Bilder“ eine ganze Musiknacht im Germanischen Nationalmuseum auf dem Programm.
Das erste von zwei Chorkonzerten in den großen Stadtkirchen Nürnbergs findet am 30. Juni in St. Lorenz statt: Im Rahmen seiner Reihe „Paradisi Gloria“ gastieren das Münchner Rundfunkorchester mit Anu Tali am Pult und der via-nova-chor München unter anderem mit der Uraufführung „Tohuwabohu“ von Eva Sindichakis. Anlässlich des 800. Geburtstags des Thomanerchors präsentieren die „Thomaner“ am 1. Juli in der St. Sebalduskirche Kompositionen für Chor und auch für Orgel ausschließlich aus der Feder bekannter und weniger bekannter Thomaskantoren.
Die Namensgeberin der Internationalen Orgelwoche – die Orgel – steht neben den fünf Mittagskonzerten mit besonderen Veranstaltungen ab dem 5. Juli im Rampenlicht: Ein großes Konzert mit Peter Planyavsky an einer der weltgrößten Orgelanlagen in St. Lorenz (5. Juli), ein mehrtägiger Meisterkurs zu spanischer Orgelmusik (5. bis 8. Juli) und ein Orgelpunkt (6. Juli) zeigen die Orgel als eines der ausgeklügeltsten und faszinierendsten Instrumente überhaupt.
Eine besondere Note verleihen der 61. ION „Musikalische Seitensprünge“ mit einem „Glocken-Programm“ mit vier Gamben (4. Juli in St. Klara) und verjazzten Melodien zum Niederknien (7. Juli in St. Martha). Keinesfalls fehlen dürfen im Rahmenprogramm die Klassiker wie drei festliche Gottesdienste und das seit vielen Jahren äußerst erfolgreiche „Schulprojekt“ (14. bis 23. Mai und 18. bis 26. Juni, Konzerte am 24. Mai und 27./28. Juni).
Mit der Kirchenoper „Augustinus“ von Wilfried Hiller verabschiedet sich die ION am 8. Juli ins nächste Jahr. Der St. Lukas-Chor München, der Nymphenburger Kantatenchor, das Münchner Percussionsensemble sowie Solisten, weitere Vokalisten und Instrumentalisten bringen das „klingende Mosaik in sieben Bildern“ zu Gehör. Die Gesamtleitung hat Arnold Mehl. Mit diesem Stück aus seiner Feder setzt der Komponist Wilfried Hiller zugleich einen Schlusspunkt hinter vier abwechslungsreiche und spannende Jahre als Künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche Nürnberg – Musica Sacra.
Weitere Informationen unter www.ion-musica-sacra.de
Kontaktinformation: OPHELIAS Culture PR
Kontakt-Person: Ulrike Wilckens
E-Mail: e-Mail
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Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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