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Wirtschaft & Industrie

Lebensversicherungen 2013 mit geringeren Zinsen

In der Niedrigzinsphase wird selbst der Garantiezins zum Problem, auch 2013


pressetext Nachrichtenagentur GmbH

(PR-inside.com 28.01.2013 08:21:46)

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Hambühren (pts006/28.01.2013/08:05) - zinsenvergleich.com informiert: Die Hiobsbotschaften für die Besitzer von Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen reißen nicht ab. Schon seit Langem sind die Gesamtüberschüsse für diese Vorsorgeprodukte ein Ballast für die Versicherungswirtschaft. Es liegt aber noch ein weiterer Sprengsatz bereit.

Garantiezins wird zu einem Problem für die Branche

Die gesamte Ablaufleistung einer Lebensversicherung setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Zum einen handelt es sich dabei um den staatlich festgelegten Garantiezins. Dieser beträgt aktuell 1,75 Prozent. Der zweite Faktor sind die Überschussanteile. Diese werden jedes Jahr neu ermittelt und den Verträgen gutgeschrieben. Die Überschussbeteiligung ist nicht garantiert, macht aber im Grunde den Bestandteil aus, durch den eine Lebensversicherung in Bezug auf die Rendite erst attraktiv wurde. Die dritte Säule der Erträge ist der Schlussgewinnanteil. Dieser wird quasi als Bonus ausgeschüttet, wenn der Versicherungsnehmer die gesamte Vertragslaufzeit "durchgehalten" hat - vor dem Hintergrund einer Stornoquote von 75 Prozent aller Verträge mit einer Laufzeit von 30 Jahren ist dies nicht verwunderlich (GDV Map Report, Uni Bamberg 2011). Die niedrigen Kapitalmarktzinsen führen bereits bei den heutigen niedrigen Garantiezinsen zu Problemen. Die Versicherer halten jedoch nach wie vor Verträge in ihren Beständen, die noch mit einer garantierten Verzinsung von vier Prozent ausgestattet sind. Diese Rendite, ohne zusätzliche Überschüsse, zu erwirtschaften, ist bei dem aktuellen Marktumfeld schwierig bis unmöglich, wie http://www.zinsenvergleich.com mitteilt. Die Konsequenz ist, dass die staatlich garantierte Verzinsung früherer Jahre aus den Rückstellungen finanziert werden muss.

Überschussbeteiligung bricht um bis zu 25 Prozent ein

Die Prognosen der Experten zeichnen ein düsteres Bild für die Branche und ihre Kunden. Lag die Gesamtverzinsung im Jahr 2012 noch bei durchschnittlich vier Prozent, wird für das Jahr 2013 nur noch mit einer Rendite von drei Prozent gerechnet. Versicherungsnehmer, die bei der Ablaufleistung trotz niedriger Garantieverzinsung auf die Überschussanteile spekuliert haben, müssen neu kalkulieren. Dies betrifft zum einen in früheren Jahren noch abgeschlossene Verträge für endfällige Darlehen. Hier muss mit einer Unterdeckung zum Zeitpunkt der Darlehenstilgung gerechnet werden, ein Szenario, welches einige Immobilienbesitzer in Bedrängnis bringen wird, denn die Kreditzinsen werden laut in Kürze wieder steigen. Aber auch für diejenigen, die ihre Kapitallebensversicherung oder Kapitalrentenversicherung für die Altersversorgung geplant haben, tut eine Neuberechnung der Rentenlücke not, denn auch die Einlagen auf dem Sparbuch bringen quasi null Rendite, wie http://www.zinsenvergleich.com/wie-sparbuchzinsen-das-geld-entwerten angibt. Trotz des Rückgangs der Überschussbeteiligung lag die zuletzt gültige Gesamtrendite inklusive Schlussüberschussanteil immerhin noch bei 4,5 Prozent, eine Zahl, die aber nicht mehr haltbar sein wird. Dies macht großflächige Absenkung der Überschussbeteiligung deutlich.

Renditerelevante Kosten

Künftige Versicherungsnehmer, die nach wie vor an dem Gedanken festhalten, eine Kapitallebensversicherung abzuschließen, sollten sich über bestimmte Kostenquoten der infrage kommenden Anbieter informieren. Dazu gehört in erster Linie die Abschlusskostenquote. Diese weist aus, wie hoch der Anteil der gezahlten Abschlussprovision, der Vertragseinrichtungs- und der Stückkosten in Relation zu den gezahlten Beiträgen ist. Die Überschussquote, die Summe der Rückstellungen für Beitragsrückerstattung in Relation zu den gebuchten Netto- und Bruttobeiträgen, gibt Auskunft darüber, wie hoch die Überschussbeteiligung letztendlich ausfallen kann. Je niedriger die Abschlusskostenquote und je höher die Überschussquote, umso rentierlicher kann der Vertragsverlauf sein. An sinkenden Kapitalmarktzinsen ändern aber auch diese beiden Zahlen nichts.

(Ende)

Aussender: FIELITZ ULRICH DR
Ansprechpartner: Dr. Ulrich Fielitz
Tel.: 05084-988628
E-Mail: info@zinsenvergleich.com
Website: www.zinsenvergleich.com

[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20130128006 ]


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